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BAD ISCHL. Beim Abstieg vom Hoisnrad überkamen einem 64-jährige Wanderin am gestrigen Sonntag, 24. September, plötzlich schwere Schwindelanfälle, sodass sie schließlich mit dem Notarzthubschrauber geborgen werden musste.

Die Frau und ihr Ehemann, beide aus Ahorn, stiegen kurz nach 16 Uhr vom Hoisnrad über den Kaiser Jubiläumsweg Richtung Bad Ischl ab. Rund 100 Höhenmeter unterhalb der Hoisnradalm bekam die 64-jährige Ehefrau plötzlich massive Schwindelanfälle.

Zunächst noch eigenständiger Abstieg versucht

Das Ehepaar versuchte noch so weit als irgend möglich in Richtung Bad Ischl abzusteigen, wobei sie ihren Abstiegsweg über den Wiesenbereich des „Niederrad“ wählten. Auf einer Seehöhe von 878 Metern wurden die Schwindelattacken jedoch so stark, dass an einen weiteren selbstständigen Abstieg nicht mehr zu denken war, weshalb der Ehegatte via Bergrettungsnotruf die Rettungskette in Gang setzte.

Gesundheitszustand verschlechterte sich weiter

Sechs Mann des Bergrettungsdienstes Bad Ischl sowie ein Polizist der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden stiegen zum Ehepaar auf und führten die weitere Erstversorgung durch. Nach Abschluss der Erstversorgung wurde vorerst ein terrestrischer Abtransport versucht. Da sich der Gesundheitszustand kurz darauf verschlechterte, wurde entschieden einen Notarzthubschrauber nachzufordern. Nach dessen Eintreffen und der notärztlichen Versorgung wurde die Wanderin in das Kardinal Schwarzenberg Klinikum Schwarzach/Pg. geflogen. Der Ehegatte stieg selbstständig über den Jubiläumsweg nach Bad Ischl ab.


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