Bergrettung musste Frau aus Katergebirge retten
BAD ISCHL. Eine Welserin musste von Einsatzkräfte der Bergrettung von der Katrinalm gerettet werden.

In den Mittagsstunden des 7. Mai startete eine 45-Jährige aus dem Bezirk Wels-Land bei der Talstation der Katrin Seilbahn Bad Ischl eine Wanderung zur Katrin Bergstation. Die Frau wählte vorerst den Aufstieg über den ehemaligen Pistenverlauf und entschied sich bei einer querenden Forststraße zum Aufstieg über den sogenannten „Windengraben“, eine von mehreren, markierten, Aufstiegswegen. Bereits dort wechselten die Bedingungen auf der Straße sowie auf den Wegen immer wieder von schneefrei bis schneebedeckt. Die 45-Jährige setzte ihren Aufstieg dennoch fort. Auf einer Seehöhe von rund 1.360 Metern entschied sich die 45-Jährige, auf dem markierten Wanderweg unterhalb des Adamkogel und dem Feuerkögerl direkt zur Katrinalm zu gehen, da bereits Schneeschuhspuren vorhanden waren.
Dieser Wanderweg verläuft quer zu den teilweise steilen und abschüssigen Südhängen der angeführten Gipfel. Aufgrund der noch vorhandenen harten Altschneedecke und der rund 25 bis 30 Zentimeter hohen Neuschneeauflage fürchtete die 45-Jährige, dass sie mit dem Neuschnee abrutschten und abstürzen könnte. Aus diesem Grund alarmierte die Welserin um 15:27 Uhr via Notruf die Einsatzkräfte.
Ein Voraustrupp, bestehend aus zwei Bergrettern, erreichte die Frau und konnte mit ihr den Fußmarsch zur Bergstation fortsetzen. Von dort fuhr die 45-Jährige samt Einsatzkräften mit der Katrin Seilbahn ins Tal. Im Einsatz befand sich neben den Bergrettern der Ortsstelle Bad Ischl auch ein Polizeihubschrauber als „Backup“ für den Fall, dass eine terrestrische Bergung im abschüssigen Gelände nicht möglich gewesen wäre.


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