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BAD ISCHL/BRÜSSEL. Die Premiere des ÖBB-Nightjet, der nunmehr regelmäßig von Wien nach Brüssel fährt, war für Europaabgeordneten Hannes Heide nicht nur Gelegenheit, dieses neue und umweltfreundliche Angebot zu nutzen, sondern auch mit dem Vorstandsvorsitzenden der ÖBB ins Gespräch zu kommen.

EU-Parlamentarier Hannes Heide und Bahnchef Andreas Matthä im neuen Nightjet Foto: Heide
EU-Parlamentarier Hannes Heide und Bahnchef Andreas Matthä im neuen Nightjet Foto: Heide

Im Gespräch mit dem ÖBB-Chef sprach Hannes Heide viele äußerst positive Entwicklungen im Salzkammergut an, aber auch Handlungsfelder und Problemstellungen, die den öffentlichen Verkehr in der Region betreffen.

Die ÖBB Holding AG bekundete bereits die Bereitschaft, sich in das Projekt Europäische Kulturhauptstadt 2024 einzubringen. Der Europaabgeordnete, dem die Entwicklung des ländlichen Raums ein großes Anliegen ist, regt die Erarbeitung des Gesamtkonzeptes für den öffentlichen Verkehr in der Region an, das sich an den Bedürfnissen von Bewohnerinnen und Bewohnern der Region sowie ihren Gästen orientiert.

Das Ziel sollen dabei sowohl Mobilitätslösungen innerhalb der Region über Gemeindegrenzen hinaus sein, zudem eine entscheidende Verbesserung der Anbindungen in Richtung Linz und Salzburg. Damit soll Infrastruktur nicht nur gesichert, sondern auch ausbaut werden, indem Bahnhöfe genutzt, und Haltestellen erhalten bzw. erweitert werden.

Heide übergab dem Bahnchef Unterschriftenlisten für den Fortbestand der Haltestellen Mitterweißenbach, Langwies und Lahnstein, regte die Nutzung des Wartesaals in Hallstatt an und sprach auch die Schließung des unbeschrankten Bahnübergangs für Fußgänger beim Windensteg in Lauffen an.

ÖBB-Chef hatte offene Ohren

„Ich freue mich, wenn es Bereitschaft gibt, die Herausforderungen mit den Städten und Gemeinden unter Einbindung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger anzugehen, mit dem Ziel einer Verbesserung und einer Erhöhung der Nutzung der Angebote für eine nachhaltige Entwicklung unserer Region, die 2024 im Fokus der europäischen Öffentlichkeit stehen wird“, fand Hannes Heide bei Vorstand Matthä offene Ohren.

Dieser sichert zu, dass die Anliegen ernst genommen werden und kündigt Gespräche an. Der ÖBB-Vorstandsvorsitzende sieht in der Europäischen Kulturhauptstadt eine große Chance und die Notwendigkeit für effiziente Mobilitätslösungen im Sinne der Anliegen aus der Region.


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