Curhäuser der Marienschwestern starten nach Zwangspause mit viel Motivation
BAD KREUZEN. Die beiden Curhäuser der Marienschwestern freuen sich nach zweimonatiger Zwangspause wieder auf die Öffnung am 31. Mai.

„Es war keine leichte Zeit für unsere Mitarbeiter und Gäste. Nun herrscht aber wieder Aufbruchstimmung. Wir hoffen, trotz der Covid-19-Krise, durch unsere Kompetenz, Empathie und Angebote, wirtschaftlich wieder zu alter Stärke zu finden“, blickt Geschäftsführer Friedrich Kaindlstorfer positiv in die Zukunft.
Die Führung der Curhäuser hat sich für 2020 viel vorgenommen: Die Aktivitäten wurden verstärkt, um die Werte von Vertrauen, Wertschätzung, christlicher Orientierung, respektvollem Umgang, Gesundheit und Sinnstiftung auf allen Ebenen im Unternehmen zu verstärken, zu leben und für alle, die mit den Curhäusern in Kontakt kommen, spürbar zu machen. Aufgrund der Entwicklung rund um das Coronavirus musste mit 16. März der Betrieb eingestellt werden. Nun freuen sich die Mitarbeiter nach zweimonatiger Schließung wieder auf Gäste.
„Der erzwungene Stillstand hat uns an den Rand der finanziellen Machbarkeit gebracht. Die wirtschaftliche Erholung hängt am seidenen Faden, da wir den Sommer über, mit einer eingeschränkten Auslastung den Betrieb weiterführen müssen“, erklärt Kaindlstorfer und meint: „In dieser schwierigen Phase sind uns die Gemeinden Bad Kreuzen und Bad Mühllacken sowie einige Lieferanten entgegen gekommen, wofür ich mich herzlich bedanke. So konnten wir die Betriebskosten senken und das Überleben der Betriebe sichern.“
Gemeinsame Marketingschritte
Um einen guten Neustart zu schaffen, ziehen Wirte und Hotelbetriebe in Bad Kreuzen in dieser schwierigen Zeit an einem Strang und setzen gemeinsame Schritte in der Vermarktung. „Wir erhalten auch professionelle Unterstützung vom OÖ Tourismus und dem Tourismusverband Donau OÖ“, sagt der Betriebswirt.
Die nächsten Monate werden mit den Schutz- und Hygienemaßnahmen für Gäste und Team noch eine große Herausforderung. Kaindlstorfer: „Wir alle sind aber motiviert und sicher, dass es uns gelingt, trotz Abstandhaltens, achtsam miteinander umzugehen und gut zu arbeiten. Die Qualität unserer Leistungen wird keinesfalls unter den notwendigen Vorsorgemaßnahmen leiden.“


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