Biberproblematik: Ruf nach Regulierung wird nach erneutem Vorfall lauter
BAUMGARTENBERG. Um die Mittagszeit stürzte am Samstag im Bereich „Griesbrücke“ in Mettensdorf eine vom Biber angenagte, rund 35 Zentimeter dicke Pappel auf den Donauradweg. Der Vorfall, bei dem glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen, lässt bei Landwirten und Grundstücksbesitzern die Alarmglocken schrillen.

„Der aktuelle Zwischenfall reiht sich in eine ganze Serie solcher gefährlicher Situationen in Zusammenhang mit dem Biber. Dieser Vorfall zeigt ganz eindeutig, dass sich die enorme Biber-Überpopulation längst nicht mehr auf Schäden in der Land- und Forstwirtschaft beschränkt, sondern der Biber zu einem nicht zu unterschätzenden Gefahrenpotential für die öffentliche Sicherheit geworden ist. Am Samstag kamen Gott sei Dank keine Personen zu Schaden. Bei der Vielzahl an Biberbaum-Fällungen ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis der erste Personenschaden zu beklagen ist. Wir fordern die Politik – ganz besonders Naturschutz-Landesrat Haimbuchner – auf, endlich zu handeln und eine Biberregulierung zu ermöglichen!“, so Baumgartenbergs Ortsbauernobmann Manfred Huber und Christian Lang (Interessensgemeinschaft Biberschäden) nach dem Vorfall.


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