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Heftiges Unwetter über Braunau
Eine Unwetterfront am Montagabend, 1. Juni, die aus Richtung Salzburg beziehungsweise Deutschland heranzog, verursachte allein im Stadtgebiet von Braunau am Inn aufgrund der enormen Niederschlagsmengen über 70 Einsätze. Auch die angrenzende Gemeinde St. Peter wurde vom Unwetter gestreift.

Um 20.39 Uhr wurde die Feuerwehr Wildshut, nur Minuten später die Feuerwehr Trimmelkam am südwestlichen Bezirksende zu Einsätzen alarmiert. Am Weg in die Bezirkshauptstadt verursachte das Unwetter um 21.34 Uhr einen Einsatz in Geretsberg bis sich schlussendlich die Himmelsschleusen über Braunau öffneten und dort ab 21:37 Uhr nicht nur die Feuerwehr Braunau auf Trab gehalten haben. Während unzählige Alarmierungen der Landeswarnzentrale sowie Telefonate direkt im Feuerwehrhaus Braunau eingegangen sind wurden umgehend die Fahrzeuge mit Nasssaugern, Tauchpumpen, Abziehern und Schläuchen ausgerüstet und zu den verschiedensten Einsätzen entsandt. Aufgrund der innerhalb kürzester Zeit anstehenden Einsätze wurde vom Kommandant der Stadtfeuerwehr Braunau Klaus Litzlbauer und parallel dazu von dessen Stellvertreter eine Beschau der betroffenen Objekte durchgeführt um die Priorität der Einsätze festzulegen. Bei manchen Objekten trat das Wasser durch die Kanalisation zurück in die Gebäude – bei Waschbecken, Toiletten und Waschmaschinen bahnte sich das Wasser seinen Weg nahezu unaufhaltsam in die Wohnungen. In St. Peter wurde eine im Keller befindliche Garage mit Schrägabfahrt zu rund 30 Zentimeter überflutet. Bei der Lageerkundung stellte sich heraus dass nur durch das Garagentor ein Eindringen in das Untergeschoss verhindert wurde. Um hier weiteren Sachschaden zu verhindern wurde als Unterstützung die Feuerwehr Aching angefordert. Zeitgleich waren die Feuerwehren St. Peter am Hart sowie Aching, Haselbach und Ranshofen mit Einsätzen in den Pflichtbereichen Braunau und St.Peter gefordert. Nachdem die Feuerwehren nach und nach die eigenen Einsätze abschließen konnten wurde seitens des Abschnittsfeuerwehrkommandanten Johann Treiblmaier die überörtliche Zusammenarbeit der Feuerwehren im Stadtgebiet von Braunau eingeleitet. Hierbei wurden sämtliche Feuerwehren der Nachbargemeinden sowie Neukirchen, Mining als auch die Feuerwehr Simbach aus Deutschland zur Unterstützung bei der Abarbeitung der Einsätze beigezogen. Am Morgen des darauffolgenden Tages wurde die Feuerwehr Ranshofen zu einem weiteren Einsatz gerufen – ebenso die Feuerwehr Braunau zu zwei weiteren Schadensobjekten. Insgesamt mussten im Abschnitt Braunau im Zuge des Unwetters die Feuerwehren wie folgt ausrücken: FF Braunau mit 35 Mann zu 35 Einsätzen FF Ranshofen mit 28 Mann zu 14 Einsätzen FF Haselbach mit 25 Mann zu 16 Einsätzen FF St. Peter mit 22 Mann zu 9 Einsätzen + Aching 12 Mann FF Neukirchen Tank und KDO - 16 Mann, FF Simbach MZF TLF und VF - 9 Mann sowie FF Mining mit KDO und Pumpe - 10 Mann als Unterstützung für die im Stadtgebiet Braunau angefallenen Einsätze


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