Fahrerflüchtiger Alkolenker schlief seinen Rausch in fremdem Haus aus
BEZIRK BRAUNAU. Am 2. September um 2.30 Uhr ging bei der Polizei von besorgten Hausbewohnern ein Notruf ein, dass ein unbekannter Mann in ihrem Haus auf der Eckbank schlafen würde - es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um einen bereits wegen Fahrerflucht gesuchten Alkolenker handelte.

Der Verkehrsunfall hatte sich am 1. September um 22.50 Uhr in Tarsdorf ereignet. Zeugen äußerten Vermutungen, um wen es sich bei dem fahrerflüchtigen Lenker handeln könnte; die Polizisten konnten im Zuge der Erhebungen die Adresse des Fahrerflüchtigen ausforschen – konnten ihn dort allerdings nicht antreffen und auch am Handy nicht erreichen.
Fahrerflüchtiger war in fremdem Haus auf der Eckbank eingeschlafen
Der Notruf der Hausbewohner aus Tarsdorf, dass auf ihrer Eckbank ein fremder Mann schlafen würde, ging nur wenige Stunden später ein. Die eintreffenden Beamten konnten den Unbekannten als den gesuchten fahrerflüchtigen Lenker identifizieren - offensichtlich war dieser nach dem Unfall mit dem PKW bis zu diesem Haus gefahren, durch die unversperrte Haustür hineingelangt und hatte sich auf der Eckbank schlafen gelegt.
Hausbewohner bemerkten Fremden erst, als er zu schnarchen anfing
Die Hausbewohner waren teils beim Fernsehen auf dem Sofa eingenickt und hatten das Eintreten des 35-Jährigen aus Eggelsberg nicht bemerkt - erst als dieser zu schnarchen begann, glaubten die Bewohner, dass ihr Sohn nach Hause gekommen sei und schauten nach. Dabei entdeckten sie den Unbekannten und weckten ihn.
Alkotest ergab 1,68 Promille
Bei der Befragung gab der 35-Jährige an, dass sein Kollege gefahren sei. Der beim Verkehrsunfall Geschädigte konnte jedoch den flüchtigen Lenker klar und deutlich als Unfallverursacher wiedererkennen. Ein beim 35-Jährigen durchgeführter Alkotest verlief mit 1,68 Promille positiv. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.


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