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20-jähriger Braunauer verkaufte 17 Kilogramm Cannabis

Leserartikel Barbara Danter, 18.12.2015 13:05

Braunau. Ein halbes Jahr wurde ermittelt, nun konnte ein grenzüberschreitender Suchtgifthandel aufgedeckt werden. Zwei Braunauer, ein 20-jähriger aus dem Stadtteil Laab und ein 59-jähriger Frühpensionist, sitzen in Untersuchungshaft. 90 weitere Personen wurden angezeigt.

Die Ermittler Johannes Probst und Stefan Sageder
  1 / 3   Die Ermittler Johannes Probst und Stefan Sageder

Überführt wurde der Drogenring durch einen Zufall: Im Mai wurde im Zuge eines Einbruches ein 35-jähriger Mann vernommen, bei dem die Spurensicherung Cannabis sicherstellte. Darauf gab der Mann ein umfassendes Geständnis ab und lenkte die Spur auf den 20-jährigen Hauptverdächtigen, der bereits 2014 wegen Drogenhandels angezeigt wurde. Der junge Mann galt als eine der Hauptbezugsquellen für Cannabis und Kokain im Raum Braunau. Mit 17,5 Kilogramm Cannabis, Kokain und andere Drogen soll er Suchtgiftabnehmer aus dem Bezirk und aus dem Raum Bayern beliefert haben. „Er hatte schon Erfahrungen im Drogengeschäft und war darauf bedacht, dass keine Drogen bei ihm zuhause zu finden waren“, sagen die Ermittler Johannes Probst und Stefan Sageder, „deshalb bunkerte er Cannabis in der Wohnung seiner 17-jährigen Freundin in Simbach, Kokain bei einer 29-jährigen Bekannten in Braunau.“ Bei einer seiner Bezugsquellen soll es sich um einen 59-jährigen Frühpensionisten aus Braunau handeln, der die Drogen zuhause anbaute und der bereits eine Hauftstrafe wegen des Verkauf von Cannabis an Minderjährige verbüßen musste. Im Zuge der Ermittlungen wurden 100 weitere Personen im Alter von 14 bis 60 Jahre einvernommen, 90 davon wurden angezeigt.


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