Feuerwehrkameraden rückten 2019 im Bezirk Braunau zu 2.900 Einsätzen aus
BEZIRK BRAUNAU. Hinter den Feuerwehrlern im Bezirk Braunau liegt ein intensives und ereignisreiches Jahr 2019. Die gut 9.500 Mitglieder rückten im vergangenen Jahr zu 2.900 Einsätzen aus.

45.000 Einsatzstunden und 2.900 Einsätze, das ist die Bilanz der Feuerwehrkameraden aus dem Bezirk Braunau im Jahr 2019. Dabei konnten insgesamt 149 Personen sowie 51 Tiere gerettet werden. Wie der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Kaiser gegenüber Tips mitteilt, lag der Gesamtstundenaufwand der zirka 9.500 Kameraden bei rund 660.000 Stunden. Kaiser wurde im März in seiner Rolle bestätigt und zudem im Juni als Vertreter des Innviertels in die Oberösterreichische Landes-Feuerwehrleitung gewählt. Besondere Herausforderungen 2019 waren beispielsweise der Großbrand eines Bauernhofes in Lochen oder die großen Schneemaßen im vergangenen Jänner, die Katastrophen-Einsatzzüge im Bezirk Gmunden und speziell in der Gemeinde Gosau erforderten. Mehr als 2.000 Kameraden nahmen zudem an den herausfordernden Leistungsprüfungen und Bewerben teil. Ein großes Highlight war auch der 2. Bundes-Wasserwehrleistungsbewerb in Ach an der Salzach am 14. September.
Auch Feuerwehr der Stadt Braunau mit vielen Einsätzen
Auch die Freiwillige Feuerwehr der Bezirkshauptstadt Braunau hat ihre Zahlen und Statistiken für 2019 bekannt gegeben. Die Mitglieder absolvierten insgesamt 354 Einsätze, davon 285 technische sowie 69 Brandeinsätze. Dabei konnten von den 114 Mitgliedern 22 Menschen, sechs Tiere und Sachwerte im Wert von geschätzten 30 Millionen Euro gerettet werden. Dafür wurden 4.307 Einsatzstunden aufgewendet. Am 11. Mai waren mehrere Gebäude am Braunauer Stadtplatz sowie in der Altstadt Schauplatz der bislang größten Löschübung der Freiwilligen Feuerwehr Braunau mit 334 beteiligten Personen.


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