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BRAUNAU. Bruno Plunger und Julius van de Ven von der ARGE Schulpartnerschaft der HTL Braunau befinden sich zurzeit in Uganda und arbeiten in der Brother Konrad School an Projekten. Corona ist vor Ort wenig Problem, so ihre Wahrnehmung.

Foto: Privat
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Die ARGE Schulpartnerschaft der HTL Braunau hat enge Kontakte zur Brother Konrad School in Lira, Uganda. Im vergangenen Jahr wurde in der Schule unter anderem eine Werkstätte errichtet und in Betrieb genommen. Derzeit sind Julius van de Ven als Auslandszivildiener und Bruno Plunger, pensionierter HTL-Lehrer und Motor der Schulpartnerschaft, vor Ort.

Corona spielt keine große Rolle

Corona spiele hier aktuell keine große Rolle, so die Einschätzung der beiden. Malaria sei ein viel brisanteres Thema. „In Uganda gibt es offiziell 54 positiv Getestete“, erzählt Plunger, der auch darauf verweist, dass in Lira und Umgebung keine Coronafälle bekannt sind. „Uganda und viele afrikanische Staaten orientieren sich zwar bei der Eindämmung des Virus an Europa und Amerika, allerdings ist Social Distancing bei den Wohnverhältnissen hier in Uganda für viele nicht möglich. Zusätzlich haben sehr viele Leute einfach nicht das Geld, Vorräte für mehrere Tage einzukaufen“, erzählt er und ergänzt: „Was schon durchgeführt wird, ist ein Ausgangsverbot am Abend – nach 17 Uhr darf man seine Wohnung nicht mehr verlassen.“

Gelebte Gemeinschaft

Eine Rückkehr nach Österreich kam für ihn und van de Ven trotz Rückflugmöglichkeit Ende März nicht in Frage. „Wir fühlen uns hier sicher und finden unsere Arbeit hier in der Schule interessant und wichtig“, betont Plunger, „ich sitze hier nicht fest, sondern wir arbeiten und essen gemeinsam und ich erlebe eine wirklich schöne Gemeinschaft. Ich denke, dass Mitte Mai wieder Flugmöglichkeiten nach Europa entstehen werden, aber ich hab“s wirklich nicht eilig.“


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