Krankenhaus weißt auf Brustkrebsvorsorge hin
BRAUNAU Das Krankenhaus Braunau schlägt Alarm, dass aufgrund von Corona die Zahl der Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen deutlich zurückgegangen ist.

Für den Bezirk bedeutet das konkret, dass dadurch statistisch fünf bis zehn Frauen, die Brustkrebs haben, noch nicht diagnostiziert werden konnten. „Wir brauchen jetzt eine neue Normalität“, betont Gottfried Hasenöhrl, Leiter der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie am Krankenhaus Braunau. „Man kann unserem Gesundheitssystem vertrauen. Die Gefahr, dass man eine Krankheit verschleppt, ist größer als eine mögliche Ansteckung mit dem Virus in einer Gesundheitseinrichtung.“ Das Brustgesundheitszentrum Braunau empfiehlt daher dringend, wichtige Vorsorgemaßnahmen in der aktuellen Situation nicht hintanzustellen.


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