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MINING/OÖ. Seit Jänner ist Stephan Eichelsberger aus Mining neuer Landesleiter der Landjugend OÖ. Neben der Landjugend bringt er sich auch bei der örtlichen Feuerwehr und der Trachtenmusikkapelle ein. Im Tips-Interview spricht der 24-Jährige, der beruflich als Vertreter für mobile Hühnerställe im gesamten deutschsprachigen Raum tätig ist, über sein Engagement für die Landjugend, seine Visionen und wie die Corona-Pandemie die Arbeit der Jugendlichen auf Landes- und Bezirksebene beeinflusst.

Der Mininger Stephan Eichelsberger ist neuer Landesleiter der Landjugend OÖ. Foto: Landjugend OÖ
Der Mininger Stephan Eichelsberger ist neuer Landesleiter der Landjugend OÖ. Foto: Landjugend OÖ

Tips:Stephan, wie stolz bist du auf deine Wahl zum neuen Landesleiter der Landjugend?

Stephan Eichelsberger: Es ist für mich eine große Ehre, die Landjugend Oberösterreich gemeinsam mit unserer Landesleiterin Theresa Neubauer führen zu dürfen. Als ich vor sieben Jahren in den Ortsgruppenvorstand gewählt wurde, war es für mich natürlich unvorstellbar, wo mich dieser Weg hinführen wird. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und bin stolz und vor allem dankbar, dass mir unsere 15 Bezirksorganisationen bei der Wahl das Vertrauen geschenkt haben.

Tips: Welche Ziele und Vorhaben verfolgst du in der Zukunft mit der Landjugend OÖ?

Eichelsberger: Das Ehrenamt ist leider nicht mehr selbstverständlich und es wird zu einer immer größeren Herausforderung, Mitglieder zu finden, die eine Funktion in einem Vorstand übernehmen und sich ehrenamtlich engagieren. Wir als Jugendorganisation sind hier gefordert, dass wir Jugendlichen zeigen, wie wertvoll es für unsere Region, aber auch für jeden Einzelnen ist, sich ehrenamtlich einzubringen. Dies wird auch in den kommenden Jahren eine Herausforderung werden, der wir uns stellen müssen und die wir bestmöglich bewältigen werden. Nur so können wir auch für die Zukunft eine starke und erfolgreiche Jugendorganisation in Oberösterreich bleiben.

Tips: Wie schwierig ist es aktuell durch Corona, eure Vorhaben und Projekte umzusetzen?

Eichelsberger: Corona hat uns genauso wie alle Vereine stark getroffen. Wir haben sehr schnell reagiert und nicht die Landjugendarbeit auf null gesetzt, sondern sofort nach Alternativen gesucht, die sich trotz der Einschränkungen umsetzen lassen und immer den Maßnahmen angepasst wurden. Wir konnten trotz dieser Herausforderungen im vergangenen Jahr in Oberösterreich unglaubliche 15.000 Aktivitäten verzeichnen, die unsere 218 Ortsgruppen umgesetzt haben. Für 2021 hoffen wir wieder auf etwas mehr Normalität. Aktuell finden unzählige Online-Weiterbildungsprogramme statt. Auch Planungen für Veranstaltungen und Projekte laufen bereits, in der Hoffnung, dass in diesem Jahr wieder mehr möglich sein wird.

Tips:Warum braucht es eine starke Landjugend und junge Menschen, die sich hier einbringen und engagieren?

Eichelsberger: Ohne die Landjugend würden viele Bräuche und Traditionen in unserer Region verschwinden, weil sie nur noch durch die Landjugend aktiv gelebt werden. Die Landjugend engagiert sich, oft unbemerkt, auf allen sozialen Ebenen der Gesellschaft und trägt einen wichtigen Teil zum Gemeindeleben, aber auch für die persönliche Entwicklung bei. Wir sehen es als unsere Pflicht, als Landjugend unseren ländlichen Raum aktiv mitzugestalten, mitzureden und etwas zu bewirken. Immerhin liegt in der Jugend die Zukunft.


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