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BRAUNAU. Das Eschentriebsterben infolge eines Pilzbefalls entlang der Enknachleithe um das Braunauer Stadtgebiet schreitet immer weiter voran. Die erkrankten Bäume sind häufig nur für geschultes Personal zu erkennen, sie stellen aber für Spaziergänger eine große Gefahr dar, weil plötzlich Äste oder auch ganze Bäume abbrechen und umstürzen können.

In Folge von Fäulnis durch den Pilzbefall brechen die Eschen ab. Fotos: Stadtamt Braunau
  1 / 2   In Folge von Fäulnis durch den Pilzbefall brechen die Eschen ab. Fotos: Stadtamt Braunau

Bei einem Lokalaugenschein machten sich der Leiter der Forstabteilung der BH Braunau, Peter Kölblinger und Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher ein Bild von der Lage rund um die Rodungsarbeiten entlang der Enknachleithe in Braunau. Diese sind aufgrund des voranschreitenden Eschentriebsterbens nötig, um die Gefahr von umstürzenden Bäumen und Ästen zu minimieren.

Befall durch eingeschleppten Pilz

Dies ist die Folge durch den Befall mit einem eingeschleppten Pilz, wodurch mittlerweile fast der gesamte Eschenbestand der Stadtgemeinde Braunau betroffen ist. Oft können dadurch gesamte Bäume durch Schädigung der Wurzeln auch ganz ohne Fremdeinwirkung ,wie etwa durch einen Sturm, jederzeit umstürzen. Der Befall durch den Pilz ist häufig von außen nur durch geschultes Personal erkennbar. Um die Sicherheit der Bürger im Naherholungsgebiet zu gewährleisten, lässt das Stadtamt Braunau den eigenen Baumstand jährlich durch die Österreichischen Bundesforste kontrollieren und führt anschließend die erforderlichen forstwirtschaftlichen Maßnahmen durch.

Nur fünf Prozent der Bäume resistent

Die Zukunft der Baumart Esche rund um Braunau ist aktuell fraglich, denn nur knapp fünf Prozent der Bäume zeigen sich gegenüber dem Pilzbefall resistent. Es wird bei manchen Eschen daher auch nur das sogenannte Totholz entfernt, um einen möglichen Fortbestand zu ermöglichen. Kölblinger sieht in einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren wieder einen guten natürlichen Bewuchs entlang der Enknachleithe und erachtet daher eine Nachpflanzung als nicht notwendig.


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