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Krankenhaus: Abriss hat begonnen – bisher keine Verzögerungen durch Corona

Alexander Kobler, 12.03.2021 11:48

BRAUNAU. Seit Anfang März rollen die Bagger rund um das Braunauer Krankenhaus. Die Abrissarbeiten des alten Bauteils 10 haben begonnen. Im April startet dann der Neubau. Corona hat bisher für keine Verzögerungen gesorgt, sodass der neue Bauteil Mitte 2024 in Betrieb gehen soll.

Anfang März haben die Abrissarbeiten des alten Bauteils 10 begonnen. Foto: Krankenhaus Braunau
Anfang März haben die Abrissarbeiten des alten Bauteils 10 begonnen. Foto: Krankenhaus Braunau

Auf rund 16.000 Quadratmetern Geschoßfläche und einem Rauminhalt von etwa 55.000 Kubik­metern entsteht ab April der Neubau des sogenannten Bauteils 10 am Braunauer Krankenhaus St. Josef. Rund 11.000 Kubikmeter Beton werden dafür verbaut und die Gesamtkosten belaufen sich auf 56 Millionen Euro. Bevor der Neubau aber starten kann, finden seit Anfang März zunächst die Abrissarbeiten des alten Bauteils 10 statt.

Trotz Corona weiter im Zeitplan

Der Zeitplan konnte bisher trotz Corona voll eingehalten werden, sodass die Fertigstellung weiterhin für Mitte 2024 geplant ist, wie Krankenhaus-Sprecher Christian Huber auf Tips-Anfrage erklärt. Im fertiggestellten Bauteil finden später 158 Betten und die Ambulanzen Platz. Es gibt dort dann auch nur noch maximal zwei Betten in einem Patientenzimmer. Diese patientenfreundliche Unterbringung gibt es sonst derzeit nur in einem einzigen anderen österreichischen Spital.Alle Stationen und Ambulanzen aus dem alten Bauteil 10 wurden für die Übergangsphase in ein Provisorium verlegt und sollen danach natürlich wieder in den neuen Bauteil 10 übersiedeln. Dazu zählen zum Beispiel die Innere Medizin 1 und 2, die Chirurgie oder auch die Radiologie. Ebenso sind einige Ambulanzen wie zum Beispiel die HNO-Ambulanz in das Provisorium umgezogen.


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