Vorreiter: Das Dekanat Braunau startete seinen Weg als Pionierpfarre

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Theresa Senzenberger Theresa Senzenberger, Tips Redaktion, 16.10.2021 10:45 Uhr

BRAUNAU. Fünf Pionierpfarren beginnen im Herbst damit, die Pfarrstrukturreform der Katholischen Kirche in Oberösterreich umzusetzen. Die Dekanate Braunau und Linz-Nord gingen als Vorreiter die ersten Schritte.

Braunau, Linz-Nord, Schärding, Eferding und Weyer sind die Pionierpfarren, die in einem Zeitraum von rund zwei Jahren als Erste die Pfarrstrukturreform verwirklichen. Bis 2027 sollen alle Dekanate den Prozess durchlaufen haben.

„Wir-Gefühl“ stärken

Braunau begann diesen nun bereits mit einer Startveranstaltung. Ziel dieses Kick-offs war es, sich gemeinsam den Umsetzungsweg anzusehen, den Zeitplan und einzelne Schritte zu erfahren und das Begleitteam kennenzulernen. So soll es im ersten Jahr vor allem darum gehen, in den Pfarren ein motivierendes „Wir-Gefühl“ zu entwickeln und gemeinsam vereinbarte Ziele anzugehen. In einem gemeinsamen Pastoralkonzept sollen Schwerpunkte für das künftige seelsorgliche Handeln festgelegt werden, wobei innovative Projekte ein fixer Bestandteil sein sollen.

Im Dekanat Braunau, das aus 14 Pfarren besteht, war die Auftaktveranstaltung im Pfarrsaal von Mauerkirchen. Dechant Gert Smetanig, die Dekanatsassistentin Ursula Barth und rund 60 Vertreter des erweiterten Dekanatsrates nahmen an der Veranstaltung teil und stellten ein Kernteam, das den Prozess leiten wird, zusammen. Dieses besteht aus Smetanig und Barth als Projektverantwortliche sowie Irene Huss, Katharina Beinhundner, Silvia Klaushofer, Josef Forsterpointner, Karl Wimmer, Anton Zeilberger, Severin Piksa und Christine Rosska.

Gemeinsame Aufgabe

Auch Generalvikar Severin Lederhilger war zu Gast in Mauerkirchen. Er betonte, dass es ein zentrales Anliegen der Pfarrstrukturreform sei, das Christ-Sein als gemeinsame Aufgabe zu verstehen. „Der Auftakt war eine sehr wichtige, gut durchdachte Veranstaltung und eine Bestärkung, dass wir das gemeinsam schaffen“, berichtet die Projektverantwortliche Ursula Barth.

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