Zunehmende Personalprobleme in Braunaus elementarpädagogischen Einrichtungen
BRAUNAU. Der ÖGB Braunau macht anlässlich des Tages der Elementarpädagogik am 24. Jänner auf die Probleme in elementarpädagogischen Einrichtungen aufmerksam. Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) erkennt die Probleme und will „gemeinsam an Lösungen arbeiten“.

Die Auswirkungen der Pandemie fordern alle Bereiche des öffentlichen Arbeitslebens. Daher werden auch die Beschäftigten in den systemerhaltenden Bereichen – zu denen auch die Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen zählen – sehr gefordert.
Personal kommt an seine Grenzen
Seit geraumer Zeit müssen die Mitarbeiter viele zusätzliche Herausforderungen bewältigen, wodurch die schönen Momente des Berufes oft in den Hintergrund gedrängt werden: „Es muss sich schleunigst etwas ändern, denn immer mehr Kollegen und Kolleginnen in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen denken ans Aufhören“, sagt ÖGB-Regionalsekretärin Michaela Feichtenschlager. In Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften GPA und Younion werden Eltern vor den Kindergärten im Bezirk Braunau über diese Forderungen informiert und Unterschriften gesammelt. Die große Belastung bringt das Personal in Kindergärten, Krabbelstuben und Horten an ihre Grenzen. „Wir brauchen kleinere Gruppen, um auch wirklich auf die Kinder und ihre Bedürfnisse eingehen zu können“, betont Feichtenschlager.
Verhandlungen sollen Veränderung bringen
Angesichts der zunehmenden Personalprobleme werden bald Verhandlungen über eine neue Vereinbarung starten. Dabei wird das Augenmerk vor allem auf die Erhöhung finanzieller Mittel und die Verbesserung der Rahmenbedingungen gelegt. Sobald sich die Unterstützungsmöglichkeiten abschätzen lassen, will Haberlander alle Beteiligten zu einem Runden Tisch einladen, um „gemeinsam an Lösungen zu arbeiten“.


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