Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Trauriger Spitzenreiter: Auf Braunaus Straßen kamen die meisten Kinder ums Leben

Theresa Senzenberger, 20.10.2023 14:41

BEZIRK BRAUNAU. Vier Kinder starben in den vergangenen zehn Jahren auf den Straßen des Bezirks Braunau. In keinem anderen Bezirk in Oberösterreich verunglückten so viele Kinder tödlich.

Im Bezirk Braunau wurden in den letzten zehn Jahren vier Kinder bei Unfällen getötet. (Foto: benjaminnolte/stock.adobe.com)

Eine neue Statistik der Mobilitätsorganisation „VCÖ – Mobilität mit Zukunft“ zeigt: In den letzten zehn Jahren kamen in Oberösterreich 16 Kinder bei Verkehrsunfällen ums Leben. Mehr als 4.300 Kinder wurden verletzt. Die meisten tödlichen Unfälle gab es im Bezirk Braunau. Hier verunglückten vier Kinder tödlich. 388 Kinder wurden verletzt.

Auf den Straßen im Bezirk Vöcklabruck starben drei Kinder. Zwei Kinder sind jeweils im Bezirk Linz-Land und in Rohrbach tödlich verunglückt. Keine tödlichen Verkehrsunfälle, bei denen Kinder betroffen waren, gab es in den Bezirken Gmunden, Eferding, Grieskirchen, Kirchdorf, Perg, Ried, Schärding, Wels-Land und in der Statutarstadt Steyr.

Verkehrsberuhigung gefordert

Mehr Sicherheit auf den Straßen würde eine Verkehrsberuhigung, ein lückenloses Netz an ausreichend breiten Gehwegen, ein verbessertes Öffi-Angebot und eine gute Rad-Infrastruktur bieten, betont der VCÖ. Auch Schulstraßen würden die Sicherheit erhöhen. Hierbei wird die Straße vor der Schule eine halbe Stunde vor Schulbeginn in eine autofreie Fußgängerzone umgewandelt.

„Wird ein Kind von einem Pkw mit 50 km/h angefahren, dann entspricht das einem Sturz aus zehn Metern Höhe. Deshalb ist es so wichtig, dass es im Ortsgebiet mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 gibt“, sagt VCÖ-Expertin Lina Mosshammer.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden