Samstag 25. Mai 2024
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ST. PANTALEON. Ein Lesergedicht von Elfriede Erbschwendtner aus St. Pantaleon:

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Des ållerwichtigste Lebewesen auf unsra Welt,is winzig kloa und trotzdem da größte Held. Der unscheinbåre Brumma wiegt jå nur a zehntel Gramm, oa Stich, und a Allergie und umhaut´s den stärksten Mann. Erbarmungslos schützt sie sei Volk und gibt ihr Leb´n, der Winzling traut sich, geg´n a jede Größe zu erheb´n. Unsa Honigbiene is gmoant, so unscheinbår und doch so wichtig, von Blüte zu Blüte fliagt´s emsig und is ållwei tüchtig. Bestäubt wird vo da Früa bis oft zum Sonnenuntergång, und hoam finden tuat´s oiwei, ah gånz ohne Händyempfång. Drin in ihr´n Bau gibt´s Ordnung und an strengen Årbeitsplan, bei schön Wetta kemma´n d´Årbeiterinnen dånn mit´n Nektar ån. Und wia überall, kimmt wieder des Schlitzohr Mensch daher, und raubt eana, dånn gånz frech die vollen Waben leer. Doch d´ Imker hüten schon treu, ihren wertvollen Schatz, und bringen natürlich stått´n Honig an Futterersatz. An Dånk für Ålle de, wos se des ontoan und trau´n Bienen zu hegen, se sichern unser Essen und toan dadurch unser Låndschaft pflegen. Ohne ihr Årbeit gab´s koa Obst, Gmüas und a koane Blumen, drum gfreut´s euch, wenn´s wårm wiad und mia hörn´s, wida summen.


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