Braunaus Freiwillige Feuerwehr stand 2024 über 4.000 Stunden im Einsatz
BRAUNAU. Die Freiwillige Feuerwehr Braunau blickt auf ein intensives und arbeitsreiches Jahr 2024 zurück. Insgesamt wurde sie zu 394 Einsätzen gerufen – eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 346 im Vorjahr. Damit standen die Kameraden durchschnittlich mindestens einmal pro Tag im Einsatz.

Von den 394 Einsätzen entfielen 316 auf technische Hilfeleistungen, eine Zunahme im Vergleich zu 287 Einsätzen im Jahr 2023. Die Bandbreite reichte von Verkehrsunfällen über Hochwassereinsätze bis hin zu Unterstützung bei Umweltkatastrophen. Parallel dazu verzeichnete die Feuerwehr 78 Brandeinsätze, ebenfalls eine Steigerung gegenüber den 59 Einsätzen im Vorjahr. Dabei retteten die Kameraden 31 Menschen und fünf Tiere und schützten Sachwerte in Höhe von geschätzten 50 Millionen Euro, die durch den raschen Einsatz erhalten blieben. Dafür wendeten die Mitglieder der FF rund 4.200 Einsatzstunden auf.
Große Blackout-Übung
Ein besonderer Schwerpunkt lag vergangenes Jahr auf dem Thema Katastrophenschutz und speziell der Vorbereitung auf ein mögliches Blackout-Szenario. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch großflächige Stromausfälle erarbeitete die Feuerwehr gemeinsam mit der Stadtgemeinde detaillierte Pläne, um in einem solchen Fall handlungsfähig zu bleiben. Dazu gehörten nicht nur technische und taktische Schulungen, sondern auch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Krisenstabs. Das Feuerwehrhaus der Braunauer sowie die Einsatzzentrale samt angrenzendem Lage-Raum dienten dabei als Dreh- und Angelpunkt der technischen und behördlichen Einsatzleitung.


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