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BRAUNAU. Seit 2006 begleitet das Mobile Hospizteam des Roten Kreuzes schwerkranke Menschen und deren Angehörige. Aber auch nach dem Abschied einer geliebten Person hilft es den Trauernden bei der Bewältigung ihres Verlustes.

Foto: Barbara Huber
Foto: Barbara Huber

Zu Hause sterben – das ist der Wunsch vieler schwerkranker und alter Menschen. Die derzeit 18 freiwilligen Mitarbeiter des Mobilen Hospizes des Roten Kreuz Braunau versuchen diesen letzten Wunsch zu erfüllen. Seit fast zehn Jahren begleiten sie Betroffene bis zu deren Abschied. Dabei unterstützen und entlasten sie auch deren Familien und stehen mit Rat und Tat zur Seite – immer mit dem Ziel, eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Vom Erfüllen letzter Wünsche bis zum „einfach da sein“ leistet das Hospizteam wertvolle Dienste. „Unser Ziel ist es, Menschen und Familien zu begleiten, um bis zuletzt ein erfülltes Leben zu ermöglichen“, erklärt die Hospizkoordinatorin Barbara Huber. Aber auch die Trauerbegleitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Hospizarbeit und ergänzt die Unterstützung der Hinterbliebenen. Um auch für Trauernde Platz zu schaffen, startete im April dieses Jahres das monatliche Trauercafe in Mattighofen. Auch eine Trauerwanderung fand heuer bereits zum fünften Mal statt. Ab März 2016 werden zudem Impulsabende für Trauernde angeboten.

Für verstorbene Kinder

Gemeinsam mit einer betroffenen Mutter aus dem Bezirk Braunau möchte das Hospizteam des Roten Kreuzes auf eine Aktion zum Gedenken an verstorbene Kinder aufmerksam machen: Am Sonntag, 13. Dezember, findet das weltweite Kerzenleuchten (Worldwide Candle Lighting) statt. Dabei wird abends um 19 Uhr eine Kerze für jedes verstorbene Kind entzündet und ins Fenster gestellt.


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