Frauenhaus für Stadt Braunau im Gespräch
BRAUNAU. SPOÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer brachte im Landtag einen Antrag für mehr Frauenhausplätze in Oberösterreich ein. Der Verein Frauenhaus Braunau schöpft dadurch neue Hoffnung, dass das Projekt bald realisiert werden könnte.

Der Verein Frauenhaus Braunau unter der Leitung von Obfrau Renate Mann ist seit zehn Jahren aktiv und darum bemüht, ein Frauenhaus für Braunau zu errichten. Dafür wurden bereits zahlreiche Benefizveranstaltungen organisiert. „Wir arbeiten beharrlich daran, dass in Braunau ein Haus für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder errichtet wird. Denn wenn häusliche Gewalt den Alltag bestimmt, sind rasche Hilfe und ein schützendes Dach über dem Kopf notwendig“, sagt Gabriele Knauseder, stellvertretende Vorsitzende des Vereins.
Antrag für mehr Frauenhausplätze eingereicht
Durch die Unterstützung der SPOÖ-Vorsitzenden Birgit Gerstorfer schöpft der Verein nun neue Hoffnung, dass das Projekt Frauenhaus in Braunau bald realisiert werden könnte. Gerstorfer brachte im Landtag einen Antrag zum Ausbau von Frauenhausplätzen in Oberösterreich ein, wodurch insgesamt drei neue Frauenhäuser entstehen sollen. Außerdem soll es in jedem Bezirk künftig mindestens eine Frauenübergangswohnung geben. „Wir werden daher vehement dafür kämpfen, dass der Bezirk Braunau die nötigen Frauenhausplätze bekommt. Angesichts der steigenden Zahlen an ausgesprochenen Betretungsverboten ist dies dringend notwendig“, betont Knauseder.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden