Angeschossene Katze: Kätzchen tot
LOCHEN/ST. PANTALEON. Die trächtige Katze, die in St. Pantaleon angeschossen aufgefunden worden war, bekam inzwischen einen Kaiserschnitt. Die kleinen Kätzchen konnten allerdings nicht mehr gerettet werden.

Die Operation wurde in der Wiener Tierklinik Breitensee durchgeführt. Während die Mutter die Operation gut überstand, musste der Chirurg Daniel Eschlböck den Kampf um die Katzenbabys nach stundenlangen Wiederbelebungsversuchen aufgeben. Obwohl die Kätzchen künstlich beatmet und gerubbelt wurden, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, waren alle Bemühungen vergeblich.
„Es besteht der Verdacht, dass der Schuss des Tierquälers ein so schweres Trauma bei der Mutter ausgelöst hat, dass die Babys durch die ausgesendeten Botenstoffe schweren Schaden genommen und sich nicht richtig entwickelt haben“, erklärt Eschlböck. „Wir haben noch bis kurz vor Mitternacht versucht, die kleinen Herzen wieder in Schwung zu bringen, aber es war aussichtslos.“
Suche nach Täter läuft
Die Suche nach demjenigen, der die Katze angeschossen hatte, läuft noch immer. Der Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen, der die Katze aufgenommen hatte, konnte der Kriminalpolizei aber bereits konkrete Hinweise auf mögliche, einschlägig bekannte Täter weiterleiten. „Traurigerweise ist in den letzten Jahren eine Häufung besonders grausamer Fälle von Tierquälerei zu beobachten“, berichtet Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. Sie wünscht sich von der Justiz daher eine Verschärfung der Urteile.


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