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LOCHEN/EISENTRATTEN. Ein weibliches Kaninchen wurde auf der Autobahnraststation Eisentratten in Kärnten ausgesetzt. Eine Salzburgerin fand das Tier und übergab es an den Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen.

Das Kaninchen wurde dank einer Salzburger Tierliebhaberin gerettet. (Foto: stock.adobe.com/blinova)
Das Kaninchen wurde dank einer Salzburger Tierliebhaberin gerettet. (Foto: stock.adobe.com/blinova)

Am Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen wurde ein weibliches Kaninchen abgegeben, das auf der Autobahnraststation Eisentratten an der A10 in Kärnten ausgesetzt und zum Glück noch rechtzeitig gefunden wurde. Eine Salzburgerin hatte das verwirrte Tier bei einer Rast am Heimweg vom Urlaub entdeckt, kurzerhand eingepackt und bei der Pfotenhilfe abgegeben.

Tätern droht hohe Strafe

„Die Urlaubszeit ist wirklich hart für Tiere. Anscheinend kommen die Leute teils erst am Tag der Abreise drauf, dass da noch ein tierischer Mitbewohner ist, den während der Abwesenheit niemand versorgt. Erst letzte Woche hat uns wieder jemand am Abend vor der Abreise angerufen, ob wir sein Kaninchen übernehmen können“, sagt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. “Abgesehen von der Gefahr für die unschuldigen Opfer, drohen für das Aussetzen von Tieren bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe. Das bedenken die Täter wohl nicht“, weiß Stadler.


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