BRAUNAU. Der Heiligabend ist für viele ein Fest der Familie – doch nicht alle können diesen besonderen Tag zu Hause verbringen. Für Patienten im Krankenhaus St. Josef wurde dennoch versucht, die Weihnachtsfreude zu ihnen zu bringen.
Das Krankenhaus war festlich dekoriert, und am Nachmittag des 24. Dezember machte sich die Krankenhausoberin Sr. Katharina Franz, Mitglieder der Kollegialen Führung, die Ärzteschaft und die Seelsorge auf den Weg durch die Stationen. Mit Weihnachtsliedern und persönlichen Wünschen brachten sie ein Stück Festtagsstimmung zu den Betroffenen. „Manche Patienten erzählten von Weihnachten allein daheim und davon, wie schön und berührend diese Geste im Krankenhaus für sie war“, berichtete Sr. Katharina.
Weihnachtsfreude als Tradition
Der Rundgang begann bei den geistlichen Schwestern des Hauses, die die Delegation herzlich empfingen. Von dort ging es weiter durch alle Stationen. Eine besondere Rolle spielte die Seelsorge, die Patienten Worte aus dem Weihnachtsevangelium mitbrachte. „So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten“, zitierte die Seelsorge aus dem Evangelium nach Lukas.
Krippe als Highlight
Ein weiteres Highlight war die Weihnachtskrippe im Seelsorgefenster des Krankenhauses. Die wunderschöne Leihgabe stammt aus der Werkstatt von Josef Bichler vom Krippenbauverein Burgkirchen und wurde von vielen bewundert.
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