Trotz Corona ereignisreiches Jahr für den Triathlon ATSV Braunau
BEZIRK BRAUNAU. Wegen der Pandemie mussten einige Veranstaltungen des Triathlon ATSV Braunau abgesagt werden. Dennoch konnten die Mitglieder auch 2020 zeigen, wie viel Sportsgeist in ihnen steckt.

Im Februar konnten die Läufer noch am Thermen Marathon Bad Füssing teilnehmen. Ab März wirkte sich Corona besonders auf die grenzüberschreitenden Aktivitäten aus. Gemeinsame Trainings mit den Nachbarn in Bayern, wie der Lauftreff im Simbacher Stadion, konnten nicht mehr wie gewohnt stattfinden.
Auch die beliebte Radrunde von Braunau nach Obernberg war nur mehr auf der österreichischen Seite des Inns befahrbar. Ein besonders herber Schlag war die Absage des Braunauer Sprinttriathlons.
Zusammenhalt bewiesen
Dennoch bewies man Zusammenhalt und Erfindungsreichtum. So machte der Verein beim „Corona-Flaschenlauf“ von März bis Juni mit, bei dem jeder für sich oder mit Personen aus dem gleichen Haushalt teilnehmen konnte. Die Flasche wurde dabei berührungslos übergeben und die Sicherheitsmaßnahmen konnten eingehalten werden. In Summe wurde eine Strecke von rund 6.300 Kilometern zu Fuß und etwa 4.600 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt.
Für Ferdinand Starzengruber, der seit einem Unfall von den Schultern ab gelähmt ist, sammelte der Verein fleißig Spenden zur Unterstützung und konnte insgesamt 1.500 Euro spenden.
Bezirkssieg für Jankowski
Im Sommer konnten mehrere Veranstaltungen stattfinden und so nahmen Mitglieder des Triathlon ATSV Braunau etwa beim Gmunden-Triathlon oder „Mostiman“ teil. Im September konnten auch die Braunauer Radsporttage stattfinden, im Oktober gab es Vereinsmeisterschaften am Simbacher Waldsee. Ein besonderer Erfolg war der Bezirkssieg von Obfrau Nicole Jankowski beim „Danke schön“-Ehrenamtspreis.


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