Amtierende Bürgermeister in Altheim und Mattighofen bleiben
BRAUNAU. In sechs Gemeinden des Bezirks wurden die Wähler am vergangenen Sonntag noch einmal zur Urne gebeten. Besonders in den Städten Altheim und Mattighofen wurde das Ergebnis der Stichwahlen mit großer Spannung erwartet. Schlussendlich konnten sich aber beide amtierenden Bürgermeister wieder durchsetzen.

„Es ist schön so eine Bestätigung zu bekommen“, freute sich Altheims Bürgermeister (ÖVP), der bei der Stichwahl 66,74 Prozent erzielte. Vor allen die vielen Hausbesuche und der persönliche Kontakt zu den Wählern hätten sich in den letzten Wochen noch bewährt, meint er und bedankt sich bei allen Wählern. Sein Kontrahent Harry Huber (FPÖ) musste sich mit 33,26 Prozent der Stimmen geschlagen geben. Für ihn ist das aber kein Grund zur Unzufriedenheit: „Für den ersten Antritt war es nicht schlecht und ein großer Erfolg, dass ich in die Stichwahl gekommen bin. Und weil wir stimmenmäßig die zweitstärkste Partei sind, übernehme ich auch das Amt des Vizebürgermeisters.“
Knappe Entscheidung
Äußerst knapp fiel die Entscheidung hingegen in Mattighofen aus. Hier traten der amtierende Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer (SPÖ) und Vizebürgermeisterin Sonja Löffler (BfM) noch einmal gegeneinander an. Mit 51,91 Prozent der Wählerstimmen kann Schwarzenhofer seinen Bürgermeistersitz halten. „Es war eine knappe und spannende Wahl, aber letzten Endes konnte ich mich durchsetzen“, zeigt er sich dankbar gegenüber den Wählern und betont: „Wie versprochen, werde ich auch in den nächsten sechs Jahren vollen Einsatz für Mattighofen zeigen.“ Nur 92 Stimmen trennten Schwarzenhofer von Löffler, die 48,09 Prozent erreichte. „Das große Vertrauen, das mir die Wähler durch ihre zahlreichen Stimmen entgegengebracht haben ist für mich ein Auftrag zu einer guten Zusammenarbeit in den nächsten Jahren“, erklärt sie.


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