Runder Tisch mit regionalen Vertretern aus Wirtschaft und Politik
BRAUNAU. Die Wirtschaftskammer Braunau lud regionale Abgeordnete zu einem Treffen ein. Ziel war es, den Politikern wirtschaftsrelevante Themen und Anliegen näherzubringen, die diese nach Linz beziehungsweise Wien bringen sollen.

„Wirtschaft trifft Politik“ hieß es vergangene Woche zum ersten Mal in der Wirtschaftskammer Braunau. Sechs regionale Abgeordnete folgten der Einladung der Wirtschaftskammer zum gemeinsamen Austausch über Themen, die die Unternehmer derzeit bewegen. Alle Teilnehmer waren sich einig: Es war eine gute und konstruktive Runde, die künftig zweimal im Jahr stattfinden soll. „Es ist uns wichtig, uns gut mit der regionalen Politik abzustimmen und auch Verständnis für die Anliegen der Wirtschaftskammer schaffen zu können“, erklärt Wirtschaftskammer-Obmann Klemens Steidl den Anlass für das neue Format. Die allgemeine Stimmung in der Unternehmerschaft sei nämlich derzeit schlecht. Grund dafür seien die immer engeren gesetzlichen Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Erschwernisse für die unternehmerische Tätigkeit. Daher werde auch immer weniger investiert, erklärt Steidl: „Wir haben in der Region eine tolle Perspektive und großes Potential. Für ein entsprechendes Wirtschaftswachstum sind jedoch entsprechende Rahmenbedingungen durch Deregulierung und Entbürokratisierung zu schaffen.“ Insbesondere sollten die Arbeitszeitregelungen gelockert werden, was nicht bei allen Politikvertretern am Tisch auf volle Zustimmung stieß. Weitere Gesprächsthemen waren die regionale Infrastruktur sowie das Thema Fachhochschule Innviertel.


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