AMAG: Werksausbau lässt Absatz im ersten Quartal ansteigen
BRAUNAU. Die AMAG Austria Metall AG ist gut in das Jahr 2016 gestartet. Die Absatzmenge stieg in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Der Umsatz blieb weitestgehend auf Vorjahresniveau.

Mit einem Umsatz von 227,8 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 32,7 Millionen Euro wurden die Vorjahresniveaus beinahe erreicht, obwohl das Ergebnis durch den niedrigeren Aluminiumpreis um rund 16 Millionen Euro negativ beeinflusst wurde. Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Durch die gute Ergebnisentwicklung und die gestiegene Absatzmenge im Segment Walzen konnten wir die negativen Effekte aus dem niedrigen Aluminiumpreis nahezu kompensieren. Damit profitieren wir bereits von der Leistung der Anlagen im neuen Warmwalzwerk.“ Insgesamt konnte die Absatzmenge um ganze 9,5 Prozent auf 103.700 Tonnen gesteigert werden. Auch die Bauarbeiten für das neue Kaltwalzwerk, eine Walzbarrengießerei sowie eine Veredelungs- und Finalanlage haben im März dieses Jahres bereits begonnen. Die Inbetriebnahme der Anlagen des 300 Millionen Euro teuren Werksausbaus ist in rund einem Jahr geplant.
Ausblick 2016
Insgesamt werden alleine für 2016 Investitionen in der Höhe von 190 Millionen Euro erwartet. Aufgrund des planmäßigen Hochlaufs des vorhergehenden Investitionsprogramms „AMAG 2014“ erwartet der Vorstand im Segment Walzen eine Steigerung von Absatz und Ergebnis. Insgesamt geht das Unternehmen im Geschäftsjahr von einem EBITDA zwischen 110 und 125 Millionen Euro aus.


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