Jährlicher „Pickerl“-Report stellt Braunauer Autos gutes Zeugnis aus
BEZIRK BRAUNAU. Der ARBÖ hat im vergangenen Jahr an 1.220 Fahrzeugen im Bezirk Braunau die sogenannte „Pickerl“-Begutachtung durchgeführt. Der erste Anlauf fiel bei knapp einem Fünftel der Autos negativ aus.

1.220 Fahrzeuge hat der ARBÖ im Prüfzentrum Braunau im vergangenen Jahr begutachtet. Wie der sogenannte „Pickerl“-Report zeigt, erhielten auf Anhieb 82 Prozent der geprüften Fahrzeuge das Pickerl. Bei den restlichen 18 Prozent, also bei knapp einem Fünftel der Fahrzeuge, wurden zum Teil schwere Mängel festgestellt. Hier war eine Nachbegutachtung notwendig. Der oberösterreichische Schnitt liegt bei einer Durchfallquote von 23 Prozent im ersten Anlauf. Insgesamt konnte der ARBÖ den Fahrzeugen im Bezirk Braunau also einen überdurchschnittlich guten Zustand bescheinigen. „Das Ergebnis zeigt, dass die Autofahrer in Braunau auf Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge Wert legen“, erklärt ARBÖ-Prüfzentrumsleiter Jürgen Voit.
Häufigste Mängel
Mehr als drei Viertel der schweren Mängel und der Mängel mit Gefahr im Verzug fallen in die Kategorien Bremsanlage, Räder und Reifen sowie Fahrgestell und Fahrgestell-Teile. Die drei häufigsten Mängel der Autos im Bezirk Braunau waren Mängel bei der Bremsflüssigkeit, Mängel an den Achsen oder dem Achskörper und Mängel am Auspuffrohr oder dem Schalldämpfer. Außerdem wurde bei dem Report des ARBÖ deutlich, dass ein schwerer Mangel am Fahrzeug selten alleine vorkommt. Demnach wurden pro negativem Prüfgutachten durchschnittlich 4,7 schwere Mängel festgestellt.


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