Halbjahresbilanz: Corona-Krise hatte deutlichen Einfluss auf Aluminium-Nachfrage
BRAUNAU-RANSHOFEN. Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen hatte auch deutlichen Einfluss auf die Halbjahresbilanz vom Aluminiumkonzern Amag mit Hauptsitz in Ranshofen. Gelitten habe die Auftragslage vor allem in der Luftfahrt, im Automobilsektor und im Handel.

Auch auf die Halbjahresbilanz von Aluminiumhersteller Amag hatte die weltweite Corona-Krise ihre Folgen. Die Entwicklung der Preise und Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens war von der Eintrübung der globalen Konjunktur betroffen. So fiel beispielsweise der durchschnittliche Aluminiumpreis im Halbjahresvergleich um 12,3 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern fiel mit 12,4 Millionen Euro um 34,3 Prozent geringer aus als im Vorjahreszeitraum. „Nach einem guten Start ins Jahr 2020 äußerte sich die Coronavirus-Pandemie im zweiten Quartal vor allem durch Auftragsrückgänge aus dem Transportbereich“, erklärt Amag-CEO Gerald Mayer. Der Fokus auf Spezialprodukte und Nachhaltigkeit wirke sich in Zeiten wie diesen aber stabilisierend aus. Vor allem in den Bereichen Luftfahrt, Automobil und Handel ging die Kundennachfrage zurück. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 ist man bei der Amag aber dennoch optimistisch und sieht sich strategisch gut aufgestellt. Die aktuell hohen Unsicherheiten hinsichtlich des weiteren konjunkturellen Verlaufs würden aber die Ergebnisprognosen deutlich erschweren. Die mit 1. April eingeführte Kurzarbeitsregelung wurde in der Amag vorest bis zum 30. September fixiert. „Die gedämpfte Markterwartung, besonders in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, ändert nichts an der mittel- und langfristig positiven globalen Bedarfsentwicklung nach Aluminium. Der Nachhaltigkeitsaspekt wird beschleunigt an Bedeutung gewinnen und bietet eine vielversprechende Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung der Amag“, erklärt Mayer weiter.


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