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BEZIRK BRAUNAU. Gabriele Knauseder, die SPÖ Bezirksvorsitzende, fordert eine aktivere Corona-Politik seitens Landeshauptmann Stelzer und Gesundheitslandesrätin Haberlander. So soll es mindestens ein Anti-Corona-Zentrum im Bezirk Braunau geben.

Gabriele Knauseder (SPÖ) kritisiert die Strategie der Regierung zur Bekämpfung der Pandemie. Foto: Photogräfin

„Die Regierung taumelt völlig unvorbereitet in die größte Impfaktion Österreichs. Und das, obwohl Monate Zeit waren zur Vorbereitung. Ein konkretes Beispiel: Während etwa Italien täglich die Zahlen zur Impfquote veröffentlicht, gibt es in Österreich keine Transparenz. Es schwirren unterschiedlichste Zahlen herum, während die Unsicherheit und Skepsis gegenüber der Impfung in der Bevölkerung steigt“, kritisiert Gabriele Knaus­eder.

Für Klarheit und Sicherheit brauche es jetzt Anti-Corona-Servicezentren im Bezirk. Diese sollen eine direkte Anlaufstelle für Impfungen, Tests, notwendige Schutzausrüstungen und wichtige Informationen sein. Auch die Anmeldungen zu den Tests und Impfungen sollen in Oberösterreich zentral verwaltet werden.

Auf Wissen zurückgreifen

Bei der Einrichtung von Anti-Corona-Servicezentren könne bereits auf Erfahrungen der 14 Teststraßen für Besucher von Alten- und Pflegeheimen zurückgegriffen werden, sagt Knaus­eder. Die Zentren sollen ab dem 22. Jänner, dem Wochenende der angekündigten Massentests, anlaufen.

In puncto Finanzierung hält Knauseder fest, dass eine mangelnde Strategie wie das ständige Auf- und Zusperren genauso Geld koste. Derzeit würden damit auch die Lebensqualität und die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet werden.


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