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MAUERKIRCHEN. Der Mauerkirchner Landtagsabgeordnete und FPÖ-Gesundheitssprecher Walter Ratt setzt sich dafür ein, dass eine kontaktfreie Medikamentenverordnung dauerhaft ermöglicht wird.

Walter Ratt wünscht sich unter anderem eine Lockerung der Chefarztpflicht. Foto: FPÖ Braunau
Walter Ratt wünscht sich unter anderem eine Lockerung der Chefarztpflicht. Foto: FPÖ Braunau

Um ältere, chronisch kranke Patienten während der Pandemie zu schützen, wurde im März 2020 eine Möglichkeit geschaffen, Medikamente ohne persönlichen Ärztekontakt zu erhalten. „Wir schlagen vor, die rezeptfreie Medikamentenverordnung unabhängig von der Pandemie beizubehalten und dadurch die Arzneimittelbeschaffung für die Bürger dauerhaft zu vereinfachen“, sagte Ratt bei einer Sitzung des OÖ. Landtages. Der FPÖ-Vorstoß für eine Bundesresolution wurde von allen Parteien unterstützt.

Lockerung der Chefarztpflicht

Eine weitere Forderung des FPÖ-Gesundheitssprechers ist die Lockerung der Chefarztpflicht, die derzeit noch viele Medikamente betrifft: „Diese Neuerung wäre eine bürokratische Erleichterung für alle Beteiligten und wird auch von der Präsidentin der Apothekerkammer unterstützt.“

Öffentlichen Gesundheitsdienst reformieren

Zudem spricht sich Ratt für eine rasche Fortsetzung der Reformierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) aus: „Verbesserungen soll es dadurch auch für das Berufsbild „Amtsarzt“ geben. Unbesetzte Stellen für Amtsärzte schmerzen während der Pandemie-Bewältigung doppelt. Darum sehen wir jede Maßnahme positiv, die diesen Beruf attraktiver gestaltet. Bei Krisen wie einer Pandemie müssen funktionierende Strukturen und kompetentes, eingeübtes Personal rasch zur Verfügung stehen. Dafür müssen die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden.“


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