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ST. PANTALEON. Die Grünen kritisieren die Pläne für einen neuen Billa Markt in Riedersbach in der Gemeinde St. Pantaleon. Der Flächenfraß müsse gestoppt werden. Die Grünen sprechen sich bei dem Projekt für eine Nutzung von bereits bestehender Infrastruktur aus.

Auf fruchtbaren Ackerboden soll in Riedersbach ein neuer Billa Markt entstehen. Foto: Grüne
Auf fruchtbaren Ackerboden soll in Riedersbach ein neuer Billa Markt entstehen. Foto: Grüne

In Riedersbach in der Gemeinde St. Pantaleon soll ein neuer Billa Markt entstehen. Das dieses Vorhaben auf fruchtbaren Ackerbau umgesetzt werden soll, stößt den Grünen im Bezirk Braunau sauer auf. Sie sprechen von Flächenfraß. Stattdessen wünschen sich die Grünen, dass bereits bestehende Infrastruktur genutzt wird. In Riedersbach war vor etwa einem Jahr in 600 Metern Entfernung ein Nah&Frisch Markt aufgrund von zu geringem Umsatz geschlossen worden. Der Markt wurde zu wenig frequentiert, wohl auch aufgrund des in drei Kilometer Entfernung befindlichen Spar- und ADEG Markts in Ostermiething. Sowohl Billa, also auch der Markt in Ostermiething gehören beide dem REWE Konzern an.

Die Grünen schlagen vor, das vorhandene leerstehende Gebäude des ehemaligen Nah&Frisch Marktes zu nutzen. Auch das Land OÖ habe eine negative Stellungnahme zu dem Projekt abgegeben, dennoch sollen die Planungen für den Billa am neuen Standort vorangetrieben werden. „Unseren fruchtbaren Boden dürfen wir nicht weiter zubetonieren, wir müssen den Flächenfraß stoppen“, fordert Grünen-Bezirksobmann Erwin Schleindl.


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