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BEZIRK BRAUNAU. Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk ist im Februar wieder rückläufig gewesen. Mit Ende des Monats waren 3.154 Menschen beim AMS auf Jobsuche gemeldet. Im Vormonat lag die Zahl noch bei 3.511 Menschen.

Stefan Seilinger ist stellvertrender Leiter des Braunauer AMS. Foto: AMS
Stefan Seilinger ist stellvertrender Leiter des Braunauer AMS. Foto: AMS

Gute Nachrichten gibt es vom heimischen Arbeitsmarkt. Auch wenn die Arbeitslosenzahlen noch deutlich über dem Niveau vor der Corona-Krise liegen, so ist die Zahl der Jobsuchenden im Bezirk Braunau im Februar wieder gesunken. Derzeit sind 3.154 Menschen (1.426 Frauen und 1.728 Männer) beim AMS arbeitslos gemeldet. Im Vormonat lag die Zahl noch bei 3.511. Die Arbeitslosenquote liegt im Bezirk, wie auch im gesamten Bundesland, derzeit bei 6,9 Prozent, nach 7,6 Prozent Ende Jänner. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag die Quote im Bezirk bei 6,4 Prozent.

„Das warme Wetter hat die Beschäftigung am Bau begünstigt und der Anstieg der Arbeitslosigkeit konnte dadurch abgefedert werden. Erfreulich ist neuerlich der Rückgang bei den jungen Erwachsenen bis 25. Die Talsohle ist vorläufig erreicht, im März und April sollte die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark reduziert werden können“, meint der stellvertretende Leiter des Braunauer AMS, Stefan Seilinger, zu den aktuellen Zahlen auf Tips-Anfrage.

Noch keine ausreichende Perspektive für Gastronomie

Die Perspektive für die Gastronomie reiche aber seiner Meinung nach nicht aus, um Entwarnung geben zu können. „Den stärksten Impuls erwarte ich durch die Impfung. Nachholeffekte im Konsum sollten den stationären Handel beflügeln, ansonsten sind Redimensionierungen unvermeidbar“, so Seilinger.


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