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RANSHOFEN. Die AMAG Austria Metall AG mit Sitz in Ranshofen hat in den ersten drei Quartalen 2021 ein Rekordergebnis erzielt. Die Umsatzerlöse sind durch höhere Absatzmengen und gute Aluminiumpreise auf 923,8 Millionen Euro gestiegen. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es 673,2 Millionen Euro. Größter Engpass seien die Arbeitskräfte.

AMAG Austria Metall AG (Foto: AMAG)
  1 / 2   AMAG Austria Metall AG (Foto: AMAG)

In den ersten neun Monaten 2021 konnte die AMAG-Gruppe neue Höchstwerte bei Umsatz und Ergebniskennzahlen erzielen. Nach Ertragssteuern liegt der Gewinn bei 57 Millionen Euro und hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verfünffacht (11,1 Millionen Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) liegt mit 146,5 Millionen Euro ebenfalls klar über dem Vorjahres-Vergleichszeitraum (79,8 Millionen Euro).

Maßgeblich zum positiven Geschäftsverlauf beigetragen hätten die Aluminium-Produktion der AMAG in Kanada sowie höhere Absatzmengen bei gestiegenen Aluminiumpreisen.

100 Mitarbeiter gesucht

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: „Nach einem schwierigen Jahr 2020 konnten wir die Herausforderungen im Zusammenhang mit der raschen Erholung seit Jahresbeginn bisher gut bewältigen und ein sehr erfreuliches Ergebnis erwirtschaften. Einen besonders hohen Beitrag dazu leistete die Aluminiumproduktion in Kanada. Am Standort in Ranshofen konnten wir die hohe Nachfrage aus unterschiedlichen Industrien erfolgreich bedienen und zeitgleich geplante Anlagenmodernisierungen fristgerecht umsetzen. Der größte Engpass ist derzeit die Verfügbarkeit von geeignetem Fachpersonal für die Produktion. Aktuell suchen wir rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Ausblick

Beim Ausblick wurde die EBITDA-Bandbreite auf 175 bis 195 Millionen Euro erhöht, besonders aufgrund einer verbesserten Prognose im Segment Metall infolge des gestiegenen Aluminiumpreises. Allerdings zeige sich neben den fehlenden Fachkräften auch bei der AMAG Einfluss steigender Produktionskosten durch Preissteigerungen bei Energie, Logistik und wesentliche Vormaterialien.


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