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LENGAU. Das Land Oberösterreich wird die Errichtung des Kindergartens in der Gemeinde Lengau unterstützen, das bestätigte Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) in einer Videokonferenz.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (r.) besprach kommunale Themen mit Michaela Langer-Weninger (l.) und Margit Eidenhammer (r.). (Foto: Land OÖ/Lisa Schaffner)

In der Videokonferenz besprachen Haberlander, Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) und Margit Eidenhammer, die Lengauer Fraktionsobfrau der ÖVP, aktuelle kommunale Themen. Angesprochen wurde dabei auch eine aktuelle Petition der Gemeinde Lengau. Haberlander wird hierbei aufgefordert, beim Kindergartenbauprojekt in Friedburg Mehrkosten anzuerkennen und in der Berechnung der Förderhöhe zu berücksichtigen.

Laut dem Land OÖ wurde der Gemeinde für den Neubau im März 2021 ein maximal förderfähiger Kostenrahmen in der Höhe von rund 1,3 Millionen Euro genannt. Im Herbst wurde dieser nochmals auf 1.514.600 Euro erhöht. Die von der Gemeinde veranschlagten Gesamtherstellungskosten liegen allerdings um 337.300 Euro über dem genehmigten Kostenrahmen, was unter anderem auf die Ausführung in Holzbauweise zurückzuführen ist.

Bei der Konferenz präsentierte Eidenhammer nochmals das Projekt und ersuchte um Anerkennung der Mehrkosten. Haberlander stimmte nun zu, diese in der Höhe von rund 185.000 Euro in die Förderbemessung aufzunehmen. Zwar habe Lengau nicht von Beginn an ein Holzbau-Pilotprojekt angemeldet. Sie unterstütze aber „gerne das Bekenntnis der Gemeinde zu alternativen Baustoffen und anerkenne die auf die Holzbauweise zurückzuführenden Mehrkosten beim Kindergartenbauprojekt in Lengau“.


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