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BEZIRK. Jetzt ist es offiziell: In der Leader-Region „Mitten im Innviertel“ gibt es ab sofort zwei Klima- und Energie-Modellregionen (KEM). Die beiden Regionen heißen „Inn-Hausruck“ und „Inn-Kobernaußerwald“. Gemeinsam mit den Mitgliedsgemeinden werden in den kommenden drei Jahren Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz durchgeführt.

Die beiden KEM-Zuständigen freuen sich auf eine spannende Zeit, v. l.: Stephanie Steinböck und Eva Schreckeneder (Foto: LEADER Mitten im Innviertel)

Im Innviertel befinden sich von nun an zwei von insgesamt 120 Modellregionen in Österreich, mit dem Ziel, von fossilen Energien unabhängig zu werden. Neben der gezielten Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit sollen unter anderem Mobilitätsprojekte und Investitionen im Bereich von Photovoltaik und E-Ladestationen vorangetrieben werden. Die Mitgliedsgemeinden erhalten neben exklusiven Förderungen auch Unterstützung durch zwei Modellregionsmanagerinnen.

Zwei Managerinnen

Eva Schreckeneder übernimmt die KEM Inn-Kobernaußerwald. Die 27-jährige Mattighofnerin ist bereits seit 2019 für die Leader-Region Mitten im Innviertel tätig. Die Themen Klima und Umwelt liegen der studierten Geographin besonders am Herzen. „Für mich ist es wichtig, auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam zu machen und die Regionsbevölkerung zum aktiven Mitmachen zu motivieren“, betont sie.

Für die Region Inn-Hausruck wird Stephanie Steinböck aus Grieskirchen zuständig sein. Die zweifache Mama arbeitete zuvor in der Pflanzenzüchtung. „Klimaschutz ist für mich nicht nur Verzicht. Für mich stehen die langfristigen Chancen für uns und unsere Kinder im Mittelpunkt“. Mit Ihrem Engagement will die leidenschaftliche Bergsportlerin zusammen mit den Bürgern Bewegung in den Umweltschutz bringen.

Beide Modellregionsmanagerinnen freuen sich sehr auf ihr neues Aufgabengebiet. In Zukunft werden sie intensiv mit den Gemeinden und der Bevölkerung zusammenarbeiten. „Bei Fragen zu Förderanträgen im Bereich Klimaschutz, Umwelt und Energie, stehen wir zur Verfügung“, so Stephanie Steinböck.

Erarbeitung eines Konzeptes im Jahr 2022

Ein fertiges Konzept liegt mit dem Start der Klima- und Energiemodellregionen noch keines vor. „Im heurigen Jahr erheben wir die aktuelle Energiebilanz, um daraus regionale Potenziale abzuleiten. Anschließend planen wir individuelle Konzepte mit konkreten Maßnahmen“, so Schreckeneder. Ideen gibt es schon viele. Dabei waren die Gemeinden auch schon in Klimaworkshops eingebunden.

Nähere Infos auf der Website unter www.mitten-im-innviertel.at


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