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BEZIRK BRAUNAU. „Braunau forscht“, heißt es am Freitag, 20. Mai, bei der Langen Nacht der Forschung. Unternehmen, Schulen und Forschungsinstitutionen aus dem Bezirk Braunau geben dabei einen Einblick in ihre aktuelle Forschungsarbeit und wollen Spannendes, Überraschendes und Erstaunliches zeigen. Der Eintritt ist frei.

Ein Highlight der Langen Nacht der Forschung im vergangenen Jahr: Virtual Reality mit dem Trainingsgerät "Ikarus". (Foto: Fill Maschinenbau)

Von 17 bis 23 Uhr können die Besucher in die Welt der Forschung eintauchen und sich über aktuellste Forschungsergebnisse informieren. Das Angebot richtet sich sowohl an Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene. „In ganz Österreich gibt es über 280 Ausstellungsorte. Dabei werden auf über 2.500 Stationen Führungen, Workshops, interaktive Live-Präsentationen, Experimente und mehr angeboten“, erklärt Herbert Ibinger, der Geschäftsführer des Techno-Z Braunau und Organisator der Langen Nacht der Forschung im Bezirk Braunau .

In Oberösterreich werden an 84 Standorten 574 Stationen angeboten. Im Bezirk Braunau können die Besucher an zwölf Standorten 88 Stationen entdecken. „16 innovative Unternehmen und eine Schule machen im Bezirk bei der Langen Nacht der Forschung mit“, so Ibinger.

Gratis Shuttle-Busse

Vier Buslinien bieten bei der Langen Nacht der Forschung eine kostenlose Sonderfahrt zu allen Stationen. Ausgangspunkt der Buslinie 1 in Braunau ist beispielsweise das Schloss Ranshofen. Im Schloss präsentieren sich mehrere Unternehmen, darunter Hammerer Aluminium Industries (HAI), Alu Menziken Euromotive, Amag, KED-Engineering und Borbet Austria.

Die Amag gibt beispielsweise im Rahmen einer Werksführung Einblicke in das Material-Innenleben und zeigt: Was macht das Material aus? Themen wie Robotik oder smart factory werden aufgegriffen. Außerdem soll es eine Überraschung geben.

Mit dem Bus-Shuttle können die Besucher teilweise zu den jeweiligen Unternehmen fahren. Audio Mobil wird die Besucher etwa in zwei Forschungsprojekte einbinden. Hierbei geht es unter anderem um die Mensch- und Maschineninteraktion im Kontext des Automobils.

Erlebniswelt

Hargassner entführt in Weng die Besucher in eine kleine Erlebniswelt. Präsentiert wird hier unter anderem der Energiekreislauf, die Geschichte der Firma und die Pelletsheizung von morgen.

In Braunau sind auch F&S Bondtec Semiconductor und die HTL Braunau bei der Langen Nacht vertreten. Die HTL stellt dabei viele Diplomarbeiten aus. Sie behandeln unter anderem Themen wie Grüne Energie, Robotik oder Cyber Security. Dabei können auch schon sehr junge Besucher erste Forschungs-Erfahrungen machen, denn es werden Experimente angeboten, die schon Kinder ab drei Jahren durchführen können.

Rund um Altheim sind beispielsweise Faschang, Ginzinger, Wiehag und Hertwich Teil der Langen Nacht. Ginzinger will dabei zeigen, was uns die Naturwissenschaft bietet, um bestimmte Probleme zu lösen.

Bei Faschang können Besucher im Rahmen eines Rundgangs einen ersten Blick darauf werfen, wie komplexe Bauteile vermessen und digital erfasst werden.

3D-Kameratechnik

Hertwich gibt Einblick in die Arbeit mit Aluminium und zeigt, wie eine neue 3D-Kameratechnik es ermöglicht, die kleinsten Verunreinigungen auf Oberflächen zu entdecken. Die Besucher können dabei selbst versuchen, Fehler auf Testbolzen zu finden.

Wiehag wirft einen Blick in die Zukunft des Holzbaus. Das Unternehmen verrät bei Fachvorträgen etwa, wie man Holz so veredeln kann, dass man damit ein haltbares Hochhaus bauen kann und beantwortet weitere Fragen rund um den Holzbau. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es ein Angebot.

In Uttendorf gibt RT-CAD einen Einblick in die Fertigungstechnologie. Die Besucher können dabei auch versuchen, einen kleinen Fidgetspinner zu entwickeln und einen E-Scooter gewinnen.

Innovative Sensorik

In Mattighofen und Schalchen geben Promotech, Aptiv und die KTM Motohall die Möglichkeit, mehr über die Forschung in den jeweiligen Unternehmen zu erfahren. Promotech geht dabei diversen Fragen nach – unter anderem: „Kann Kunststoff in Bäumen wachsen?“ Aptiv wiederum gibt einen Einblick in die Fertigung von Kunstoffspritztechnik und zeigt beispielsweise den Sondermaschinenbau. Der Weg von der Idee zum Produktionsprozess wird von den Ingenieuren des Unternehmens dargestellt. Mit dem „Aptiv-Showcar“ können Besucher hautnah erleben, wie innovativ Sensorik angewendet werden kann.

Virtual Reality

Eine Besonderheit der Langen Nacht. Es gibt die Möglichkeit, Virtual Reality zu erfahren. Im Schloss Ranshofen steht beispielsweise dazu eine VR-Brille zur Verfügung. Hierbei ist es möglich, eine virtuelle Hausbegehung oder eine immersive Fahrzeugtour zu machen. Die Potentiale von Virtual Reality werden vom Ingenieurbüro KED-Engineering erklärt.

Hungrig werden die Besucher der Langen Nacht nicht nach Hause gehen, verspricht Ibinger. So gibt es nicht nur in einzelnen Unternehmen Snacks und Getränke. Im Schloss Ranshofen bietet außerdem ein Food Truck Verköstigungen an. Weitere Infos gibt auf www.langenachtderforschung.at/ooe


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