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WENG. Hargassner erweitert erneut seinen Firmenstandort in Weng: der Spatenstich für das neue Service-Center, ein vollautomatisiertes Ersatzteillager, eine Kinderwerkstätte sowie für eine Weltpremiere – ein Mitarbeiter-Parkhaus, das zu 100 Prozent aus Massivholz besteht, wurde nun gemacht. Die Fertigstellung ist für September 2024 geplant.

Anton sen. und Elisabeth Hargassner (v. l.), Gerhard Wiesner (Bürgermeister Weng), Landeshauptmann Thomas Stelzer, Geschäftsführer Markus und Anton Hargassner machten den Spatenstich für das neue Service-Center (Foto: Tips/antlinger)

Mit dem Spatenstich, den Landeshauptmann Thomas Stelzer gemeinsam mit der Hargassner Geschäftsführung, Bezirkshauptmann Gerald Kronberger und dem Wenger Bürgermeister Gerhard Wiesner vollzog, startete offiziell die Erweiterung des Unternehmens um 32.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche. Auf die Frage, ob ein derartig kosten- und zeitintensiver Bau in der aktuellen wirtschaftlichen turbulenten Lage schlau sei, erklären die Geschäftsführer Markus und Anton Hargassner: „Dazu haben wir eine ganz klare Antwort: Ja, das ist gescheit. Wir müssen die Zeit jetzt nutzen, in die Lehrlings- und Mitarbeiterentwicklung zu investieren.“

Einzigartig: Ein Parkhaus aus Holz

Eine Weltpremiere stellt das erste zu 100 Prozent aus regionalem Vollholz errichtete Parkhaus in Österreich dar. Mit insgesamt fünf Stöcken umfasst das Parkhaus fast 500 Parkplätze und 30 E-Ladestationen. Durch das Holz des Parkhauses und dem minimalen Einsatz CO2-intensiver Materialien wie Stahl und Beton wird langfristig CO2 gespeichert und eingespart. Das Holz wird in ferner Zukunft auch wiederverwendet werden können und am Dach soll es eine PV-Anlage mit 500 kWp geben.

Investition in die Jugend

Ab August werden knapp 50 Lehrlinge in 13 Lehrberufen bei Hargassner ausgebildet. Um dies künftig noch einfacher zu gestalten, wird eine 500 Quadratmeter große Lehrwerkstatt gebaut. Beim Neubau haben sich die Geschäftsführer Anton und Markus Hargassner auch für eine Investition für die Jugend entschieden, indem eine Krabbelstube und Mietbüros für Start-up-Unternehmen mitgebaut werden. „Es lag für uns nahe, dass wir uns auch für unsere Mitarbeiter einen Benefit wünschen, der das Familienleben unterstützt und die Vereinbarkeit mit dem Beruf erleichtert – speziell auch in den Ferienzeiten“, so Anton Hargassner jun. Auch Bürgermeister Gerhard Wiesner weiß die zukunftsweisende Investition zu schätzen: „Arbeitsplätze in der Region sind neben der Kinderbetreuung besonders wichtig für junge Leute. Und von jungen Leuten profitiert unser ganzer Ort, unsere ganze Region.“

45 Millionen Euro für die Region

Da das Unternehmen einen rasanten Wachstum hinlegt, wurde es nach den großen Ausbauten des Verwaltungsbereichs und der Verdoppelung der Produktionshallen im letzten Jahr notwendig, sich nun auch dem Kundenservice und dem Ersatzteillager zu widmen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 45 Millionen Euro. Zu 95 Prozent werden regionale Firmen mit den Baumaßnahmen betraut. Die Erweiterung soll im September 2024 zum 40-jährigen Jubiläum des Unternehmens eröffnet werden.

In der Region verankert, in die Welt geblickt

Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer schätzt das Vorhaben von Hargassner, mit diesem vorbildhaften Ausbau des Standortes die Wirtschaftsregion Braunau und das gesamte Innviertel zu stärken und auch ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. „Familienunternehmen wie Hargassner sind das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich. Leitbetriebe wie dieser sichern mit Tradition, vor allem aber Innovation Arbeitsplätze und so auch den Wohlstand für die Menschen in der Region“, erklärt Stelzer. Zudem sei es für die regionale Wirtschaft besonders wichtig, Unternehmen zu haben, die in der Region stark verwurzelt sind und dennoch den Weitblick in die Welt haben.


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