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Landesrat Stefan Kaineder lobt B&R als Klimaschutz-Vorzeigebetrieb

Michelle Baumann, 10.07.2024 13:27

EGGELSBERG. B&R erhielt für das Vorzeigeprojekt einer industriellen Großwärmepumpe im Vorjahr den klimaaktiv Award. Klimaschutz-Landesrat Stefan Kaineder überzeugte sich selbst von den umgesetzten Maßnahmen und ließ sich erklären, wie es das Unternehmen geschafft hat, trotz Produktionssteigerung seinen Energiebedarf signifikant zu reduzieren.

Landesrat Stefan Kaineder mit Andreas Karrer und Franz Baischer von B&R beim Lokalaugenschein in Eggelsberg (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)
Landesrat Stefan Kaineder mit Andreas Karrer und Franz Baischer von B&R beim Lokalaugenschein in Eggelsberg (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)

„Es freut mich besonders, wenn oberösterreichische Leitbetriebe sich Richtung Klimaneutralität aufmachen und hier ambitionierte Maßnahmen setzen. Die Luft-Wärmepumpenanlage ist ein wichtiger Schritt für B&R und macht das Unternehmen unabhängig von Gas“, lobt Landesrat Stefan Kaineder bei seinem Besuch in Eggelsberg.

B&R spart zwei Gigawattstunden Strom pro Jahr

Zwei Gigawattstunden Strom – den Jahresverbrauch einer Kleingemeinde – spart das Unternehmen pro Jahr durch seine Klimaschutz- und Effizienzmaßnahmen, allen voran der im Vorjahr in Betrieb genommenen Luft-Wärmepumpenanlage in der Leiterplattenproduktion. 15.500 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche können dadurch umweltfreundlich beheizt und gekühlt werden. Der Strom stammt zur Gänze aus erneuerbaren Energiequellen, eine Wärmerückgewinnungsanlage sorgt dafür, dass selbst die Prozesswärme aus der Produktion nicht ungenutzt verpufft.

Gasausstieg ist möglich und sinnvoll

„Das B&R Leiterplattenwerk zeigt, dass in Industriebetrieben, in denen Gas nicht für die Produktion an sich benötigt wird, ein Gasausstieg schon jetzt möglich und sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist“, erklärt Andreas Karrer, Head of Health, Safety, Environment and Sustainability.

Bei B&R wird der Energiefluss zentral überwacht und durch intelligente Steuerungen optimiert. So demonstriert das Unternehmen am eigenen Beispiel, welche Einsparungseffekte erzielt werden können. „Automatisierungs- und Energiemanagement-Systeme lassen sich oft schon durch kleine Softwareänderungen implementieren und haben langfristig große Auswirkungen auf den Verbrauch. Denn nur wer seinen Energiebedarf kennt, kann diesen auch optimieren“, so Karrer.


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