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BEZIRK BRAUNAU. Der Bezirk Braunau war 2025 der Hitze-Hotspot in Oberösterreich: Mit 22 Hitzetagen – Tagen mit mindestens 30 Grad – wurden hier so viele gezählt wie in keinem anderen Bezirk des Landes.

 (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)
(Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

Zum Vergleich: Zwischen 1961 und 1990 lag der Schnitt bei nur vier Hitzetagen pro Jahr. Das Jahr 2025 war auch insgesamt außergewöhnlich warm und trocken. Oberösterreich verzeichnete im Schnitt um 0,7 Grad höhere Temperaturen als im Klimamittel 1991–2020, gleichzeitig lag der Niederschlag 22 Prozent unter dem Durchschnitt. Besonders im Innviertel machte sich die Trockenheit bemerkbar, auch wenn größere landwirtschaftliche Schäden ausblieben.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) sieht darin ein klares Warnsignal: „Der menschengemachte Klimawandel ist längst Realität. Jedes Jahr ohne wirksame Maßnahmen verschärft die Krise.“

Ein sichtbares Zeichen dafür ist auch der Hallstätter Gletscher, der im Jahr 2024/25 den größten Massenverlust seiner Messgeschichte verzeichnete. Experten betonen, dass einzelne kühlere Wetterphasen nichts am langfristigen Erwärmungstrend ändern.

Die Klimabilanz 2025 zeigt deutlich: Regionen wie der Bezirk Braunau sind bereits heute stark von Hitze und Trockenheit betroffen und werden sich zunehmend an ein verändertes Klima anpassen müssen.


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