Die Rettungsschwimmer von Diersbach: Die Grünen Jungs feiern zehn Jahre Benefizmaskenball
DIERSBACH. Sie kennen sich seit der Schulzeit. Damals waren sie noch grün hinter den Ohren. Die Rede ist von den Grünen Jungs in Diersbach – einer Stammtischrunde, bestehend aus elf jungen Männern, bei der soziales Engagement im Mittelpunkt steht.

Zusammengefunden haben die elf g'standenen Burschen bereits 1991. Inzwischen sind einige Jahre ins Land gezogen und aus einem gewöhnlichen Stammtisch ist eine seriöse Truppe geworden, vor der man den Hut ziehen muss. Bisher hat diese mehr als 56.000 Euro gespendet.“Seit zehn Jahren sind wir sozial tätig. Wir organisieren Veranstaltungen wie zum Beispiel den Grüne-Jungs-Maskenball oder den Punschstand am Kirchenplatz und haben bisher 56.075,85 Euro gespendet“, sagt Marco Pötzl, Obmann der Gruppe.
Viel Haut zeigen die Grünen Jungs beim Maskenball
„Am 27. Jänner haben wir unseren Maskenball, der wegen der grandiosen Mitternachtseinlagen in aller Munde ist. Hier wird kein Thema ausgelassen und niemand scheut sich. Von lustigen Stripeinlagen bis zu Tanzchoreografien und diversen Aufführungen. Auch beim diesjährigen Ball unter dem Motto 'Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Diersbach' werden wir natürlich wieder einiges an Haut zeigen.“ Jetzt gilt es, sich erst einmal in die Vorbereitungsarbeiten zu stürzen: Von der Organisation und Planung, dem Einsammeln der Tombolapreise bis hin zu dem Dekorieren des Saales und vor allem den Proben für die Tanzeinlagen gibt es genug zu tun. „Unsere Frauen und Freundinnen helfen uns, außerdem Vereine und Körperschaften. Sonst würden wir das alles nicht schaffen“, sagen sie und bedanken sich bei allen, die sie unterstützen.
Mehr als 56.000 Euro an Menschen in Not gespendet
Die Grünen Jungs stehen unter strenger Beobachtung, weil Stammtische als trinkfeste Vereinigung angesehen werden. Doch diese Runde ist anders, sie spendet den Erlös aller Veranstaltungen. Bisher über 56.000 Euro sind an in Not geratene Menschen in der Region gegangen. „Wir haben an die sogenannten Schmetterlingskinder, Unfallopfer, die Kinderkrebshilfe, die Herzkinder und sonstige notleidende Menschen in der Region gespendet. Wir überzeugen uns selbst, ob das Geld auch ankommt und vernünftig verwendet wird. Diese Vertrauensbasis einer Spende muss einfach da sein“, sagt der Obmann. „Nächstes Jahr spenden wir die Hälfte der Einnahmen an die Herzkinder in Linz und die zweite Hälfte an die Lebenshilfe in Eggerding“, sagen die Grünen Jungs“ stolz.


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