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DÜRNSTEIN. Nach fünfmonatiger Bauzeit sind die Sanierungsarbeiten im Tunnel Dürnstein nun abgeschlossen. Mit einem Festakt wurde diese wichtige Verkehrsader in der Wachau am Freitagnachmittag wieder für den Verkehr freigeben.

Die Dürnsteiner Volksschüler waren die ersten, die durch den Tunnel fahren durften. Foto: Brandt
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Der Dürnsteiner Tunnel wurde 1959 eröffnet und war damals mit 472 Metern der modernste und längste Bundesstraßentunnel Österreichs. 60 Jahr später gab es nun wieder Grund zum Feiern: Nach einer fünfmonatigen Sperre wegen einer umfangreichen Generalsanierung, konnte der Tunnel am Freitagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Acht Millionen Euro investiert

Insgesamt investierte das Land Niederösterreich acht Millionen Euro in die Generalsanierung. Unter anderem wurden die Fahrbahn und die Innenschale erneuert und die Sicherheitseinrichtungen auf den neuesten Stand gebracht. Die Sperre wurde auch genutzt, den östlichen Abschnitt der B3 vom Tunnel bis zum Kuenringerbad zu erneuern.

Sehr kurze Bauzeit

Die Bauzeit wurde extra in die tourismusarme Winterzeit gelegt und sehr kurz gehalten, berichtete NÖ Straßenbaudirektor Josef Decker beim Festakt. Normal sei bei einem solchen Projekt eine Bauzeit von acht Monaten. Die Firmen hätten rund um die Uhr gearbeitet. Von einem „wirklich großartigen Ereignis“ sprach Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) bei der Wiedereröffnung des Tunnels. Das Projekt sei unfallfrei über die Bühne gegangen. Sein Dank galt den beteiligten Firmen für die „exakte und hochprofessionelle Arbeit“.

Uferpromenade wird neu gestaltet

Noch nicht geklärt ist, wann und wie der Treppelweg wieder zurückgebaut wird. Denn letzterer wurde für die Zeit der Tunnelsperre extra ertüchtigt und teilweise sogar zweispurig ausgebaut. Nach Angaben des NÖ Straßendienstes werden nun in einem ersten Schritt die Gehwegverbindungen zur Schiffsstation und zur Rollfähre wieder benutzbar gemacht. Der vorgesehene Rückbau des Treppelwegs erfolgt erst, wenn feststeht, wie die Uferpromenade künftig aussehen soll. Die Stadtgemeinde hat hier ein Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben.


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