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Dunkelsteinerwald. Vinzenz Seiberl war Zeit seines Lebens zur Stelle, wenn er in der Gemeinde gebraucht wurde. Nächstes Jahr feiert er seinen 90. Geburtstag.

Vinzenz Seiberl war Zeit seines Lebens da, wenn er gebraucht wurde. Foto: Pittl
Vinzenz Seiberl war Zeit seines Lebens da, wenn er gebraucht wurde. Foto: Pittl

„“Der Seiberl Vinz macht das schon“, hat es immer geheißen“, erzählt Vinzenz Seiberl. Der 89-Jährige war über Jahrzehnte hinweg die erste Anlaufstelle in Dunkelsteinerwald, wenn ehrenamtliche Helfer gebraucht wurden. Vertreten war er im Musikverein, im Pfarrgemeinderat und im Gemeinderat. Nur bei der Feuerwehr war er nicht – aus einem Grund: „Ich wollte 1974 dazu gehen, war aber erst 17 Jahre alt. Man hat mir gesagt, ich solle in einem Jahr wieder kommen, denn damals durfte man erst mit 18 Jahren der Feuerwehr beitreten. Wieder gekommen bin ich bis heute nicht“, blickt Seiberl lachend zurück.

Der pensionierte Zimmerer engagierte sich zwischenzeitlich anderenorts und fand schließlich keine Zeit mehr für die Florianis. 500 freiwillige Arbeitsstunden Unzählige Auszeichnungen und Medaillen zeugen von seiner freiwilligen Einsatzbereitschaft. So leistete der 89-Jährige einst 500 freiwillige Arbeitsstunden beim Musikheim-Bau der Dunkelsteiner Blasmusik. Mittlerweile hat er all seine Funktionen zurückgelegt. Zu tun hat er in Haus und Garten auch so genug.

Baldige Diamantene Hochzeit

Heuer feiern er und seine Frau Diamantene Hochzeit. Kommendes Jahr gilt es den 90. Geburtstag zu zelebrieren. „Den 80er hab ich mit 140 Leuten und all den Vereinen gefeiert, der 90er wird ruhiger angegangen.“


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