Riversurfen auf der Traun könnte bald Wirklichkeit werden

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Hans Promberger Hans Promberger, Tips Redaktion, 03.05.2017 14:48 Uhr

EBENSEE. Das „Riversurfen“ an den Flüssen Europas erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und könnte auch im Salzkammergut seinen nächsten Boom erleben. Lokale Riversurf-Fans planen den Bau einer „stehenden Welle“.

Die Trendsportart „Riversurfen“ wird immer populärer und die Anzahl jener, die sich an geeigneten Stellen in die Flüsse austoben steigt stetig. Eine der größten Szenen in Österreich findet sich zwischen Gmunden, Sankt Wolfgang und Bad Goisern und eben diese Szene könnte zu einer der größten weltweit werden.

Perfekte Bedingungen für eine künstliche Welle

Während das „Riversurfen“ in dieser Region zur Zeit nur während zwei Monaten pro Jahr möglich ist, könnte es künftig dank einer künstlichen Welle fast ganzjährig möglich sein. Seit rund eineinhalb Jahren beschäftigt sich eine Gruppe rund um Max Neuböck mit dem Bau einer „stehenden Welle“ im Bereich der Traun bei Ebensee. „Der ganzjährig hohe Durchfluss und der große Höhenunterschied bieten hier perfekte Bedingungen für eine stehende Welle“, sagt Neuböck. Dank der Arbeit des Rivermates Surfclub, dessen Obmann der Ebenseer ist, findet sich im Salzkammergut, aber auch im gesamten deutschsprachigen Raum eine große Szene, die hinter dem Projekt steht.

Positives Feedback motiviert

Seit den ersten Planungen an einer Stelle im Ebenseer Ortsteil Langwies sind bereits eineinhalb Jahre vergangen und die Riversurfer können bereits auf große Fortschritte zurückblicken. „Wir haben bereits mit vielen Behörden Vorgespräche über das Projekt geführt und auch Teile der Ebenseer Politik und Bevölkerung darüber informiert. Das Feedback war bis dato äußerst positiv und bestärkt uns, mit dem Projekt fortzufahren“, so Neuböck über die aktuelle Situation. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Projekt bereits in den kommenden Monaten zur Genehmigung eingereicht werden.

Enormes Potenzial an der Traun erspart weite Reisen

Das Potenzial des Riversurfsports erachtet Neuböck als enorm. Mit einer künstlichen Flusswelle im Salzkammergut müssten die Surfer nun nicht mehr hunderte Kilometer an die nächste Küste fahren, sondern könnten den Sport praktisch hinterm Haus – und das ganzjährig – ausüben. „Zudem lässt sich auch ein touristischer Mehrwert aus dem Projekt generieren“, ist der Ebenseer überzeugt. Eine vom Rivermates Surfclub Salzkammergut groß angelegte Umfrage zeigt, dass der Großteil der Sportler eine Anreise von zwei Stunden oder mehr in Kauf nehmen würden. „Riversurfen befindet sich jetzt auf einem Niveau, auf dem das Snowboarden vor etwa 40 Jahren war - mit dem Unterschied, dass Riversurfen ganzjährig möglich ist“, so Neuböck.

Ausführliche Informationen über Projekt, Team und Unterstützern sind unter www.nuart-surfstuff.com verfügbar.

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