Großübung Fortuna: Einsatzkräfte des Bezirkes für den Ernstfall gerüstet

Hits: 76
Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 20.11.2019 14:00 Uhr

EBENSEE. Ein Passagier- und ein Güterzug prallen zusammen. Durch den Aufprall schlugen zwei Waggons des Güterzuges leck. Gefahrstoffe traten aus. Zudem mussten die Einsatzkräfte zahlreiche verletzte Personen retten und versorgen. Diese sehr realistisch gestalteten Übungsszenarien stellten die Einsatzorganisationen des Bezirkes bei einer Nachtübung vor große Herausforderungen. 

Als Schauplatz für diese Gemeinschaftsübung wählten das Rote Kreuz, die Feuerwehr und ÖBB den Ortsteil Roith bei Ebensee. Faktoren wie Nacht, Kälte und spezielle Aufgaben forderten die Einsatzkräfte zusätzlich. Um die angenommenen 30 Verletzten zu versorgen, errichtete das Rote Kreuz eine sogenannte Sanitätshilfsstelle. Ziel dieser organisierten Struktur ist es, ein größeres Schadensereignis mit vielen Verletzten so optimal als möglich zu bewältigen. Um diese Struktur näher kennenzulernen bzw. zu beüben, erklärten sich auch zahlreiche praktische Ärzte des Bezirkes zur Mitarbeit bereit. Eine der Übungsannahmen war auch, dass einige Zuginsassen mit gefährlichen Stoffen in Berührung kamen. Diese Patienten wurden durch die Deko-Einheit des Roten Kreuzes speziell gereinigt und versorgt. Die Mitarbeiter der Krisenintervention betreuten die traumatisierten Betroffenen vor Ort. 

Neben der Patientenversorgung durch das Rote Kreuz stand auch die technische Rettung der Personen, die Beseitigung des Gefahrengutes sowie Sicherungsarbeiten durch die Feuerwehr am Programm. Dazu mussten Spezialkräfte aus dem gesamten Bezirk und darüber hinaus hinzugezogen werden. Insgesamt 100 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen der unterschiedlichsten Spezifikationen standen dabei im Einsatz. Exekutivbeamte des Bezirkes leiteten den Verkehr großräumig um.

Das gemeinsame vorrangige Ziel war, dass die über 250 Übungsteilnehmer ihre Fachbereiche zum Einsatz bringen konnten und vor allem die Kommunikationsstrukturen und die Koordination untereinander trainiert wurden. Damit das so realitätsnahe wie möglich passierte, standen dankenswerterweise auch zahlreiche Statisten im Einsatz. Das Team der realistischen Unfalldarstellung des Roten Kreuzes versah sie mit den unterschiedlichsten Verletzungsmustern. Bei der gemeinsamen Nachbesprechung zogen die Übungsteilnehmer ein sehr gutes Resümee. Kleinere Feinabstimmungen im Koordinationsbereich wurden vor Ort geklärt. Alle Einsatzkräfte möchten sich bei den Österreichischen Bundesbahnen ÖBB und der Firma Stern&Hafferl recht herzlich für die großartige Unterstützung danken. Ein herzliches Dankeschön auch an die Feldküche Ebensee, die die Teilnehmer mit wärmendem Tee und einer Jause versorgte.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



„Himmel für Anna“

GMUNDEN. Eine ungewöhnliche Annäherung an Weihnachten steht im Stadttheater auf dem Programm: Die Schauspielerin Yarina Gurtner erzählt die Geschichte von Anna Schober – der Mutter ...

Fahrzeug beinahe in Traun gestürzt

BAD ISCHL. Fahrzeug stürzte über eine Böschung in Richtung Traun. 

Sicher in den Skiurlaub - auf richtige Gepäcksicherung im Auto achten

BEZIRK GMUNDEN. Ski gehören in die Dachbox, Skischuhe in den Kofferraum und lose Gegenstände mit Zurrgurten gesichert.

Das ist die aktivste Landjugend-Gruppe des Bezirks Gmunden

VORCHDORF. Bei der Jahreshauptversammlung der Landjugend Vorchdorf gab es Grund zum Feiern: Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Ortsgruppe zur aktivsten des Bezirks gekürt. 

Schlösser Advent geht in die letzte Runde

GMUNDEN. Begeisterung herrschte bei den zahlreichen Menschen, die sich am Schlösser Advent tummelten. Am Wochenende gibt's für einen Besuch die letzte Chance.

Johannes Bamminger ist neuer Gmundner Wirtschaftsreferent

GMUNDEN. In der heutigen Gemeinderatssitzung wird  – von der ÖVP Gmunden nominiert – ein neuer Wirtschaftsreferent eingesetzt. Die Nachfolge von SEP-Centermanager Franz Moser ...

Gmunden verzichtet auf Silvester-Feuerwerk

GMUNDEN. Die Stadtgemeinde verzichtet in der Silvesternacht auf ihr traditionelles Feuerwerk, kündigte Bürgermeister Stefan Krapf an.

„Hoher“ Gast in der Volksschule Vorchdorf

VORCHDORF. Über einen prominenten Besucher freuten sich die Kinder der Volksschule Vorchdorf: „Verkehrssicherheitsexperte“ Helmi schaute persönlich vorbei.