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EBERSTALZELL. Mit einem Fest für Mitarbeiter und Gäste aus Wirtschaft und Politik wurde das hochmoderne Fleischzerlegewerk der Rewe Group Österreich eröffnet. Im Vollbetrieb ab 2020 werden wöchentlich 2.000 Schweine und 1.000 Rinder verarbeitet.

Das hochmoderne Rewe-Werk in Eberstalzell geht 2020 in Vollbetrieb. Foto: Brucha GmbH/Gasser
  1 / 6   Das hochmoderne Rewe-Werk in Eberstalzell geht 2020 in Vollbetrieb. Foto: Brucha GmbH/Gasser

Mit der Einweihung wurde die letzte Phase vor dem Endspurt zum Vollbetrieb eingeleitet, erklärt Vorstand Marcel Haraszti. Rewe Österreich hat nach eigenen Angaben einen knapp dreistelligen Millionenbetrag für das neue Fleischzerlegewerk investiert, in dem der Probebetrieb schon aufgenommen wurde. “Oberösterreich ist für uns ein bedeutendes Bundesland: Mit 319 Filialen, 5.000 Mitarbeitern in 70 Berufen, 250 Lehrlingen, 985 oberösterreichischen Produkten von 155 regionalen Lieferanten ist Oberösterreich einer unserer Kernmärkte“, erklärt Haraszti.

„Wir haben uns ganz bewusst für diesen Standort entschieden und hier investiert“, sagte Jan-Peer Brenneke, Vorstand der REWE International AG.

Österreichische Rohstoffe

Gebaut wurde in Niedrigenergiebauweise, bei der Kältetechnik kommt man ohne Treibhausgase aus. Beschäftigt sind aktuell über 200 Mit­arbeiter auf 35.500 Qua­dratmetern Grundfläche. Man verarbeitet hier nur österreichische Rohstoffe „from Nose to Tail“, also alle Teile eines Tieres.

Im Frühjahr 2020 wird man in Vollbetrieb gehen, dann werden 20.000 Tonnen Frischfleisch pro Jahr für Billa, Merkur, Penny, Adeg und AGM zerlegt und verarbeitet. 400 Artikel werden hier produziert. Auch die Ware für die Ja!-natürlich-Bio-Linie wird in Eberstalzell hergestellt.

Für den Vollausbau ist der Konzern noch auf der Suche nach Fachkräften.


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