Erste reine Damengruppe stellt sich Feuerwehrbewerb
WELS-LAND. Frauen sind wertvolle Stützen von bereits vielen Feuerwehren. Beim Bezirks-Feuerwehrbewerb in Sipbachzell wird die erste gemeindeübergreifende Damen-Bewerbsgruppe antreten.

„Erstes und zweites Rohr vor!“ – Voll motiviert trainieren neun Frauen miteinander das möglichst richtige und rasche Aufbauen einer Saugleitung und einer Löschleitung. Sie möchten als erste Damen-Feuerwehr-Bewerbsgruppe von Wels-Land beim Bezirksbewerb in Sipbachzell (29. Juni) und beim Landesbewerb in Frankenburg (5. bis 6. Juli) antreten.
Team aus mehreren Gemeinden
Die Initiative geht von Isabella Kobler von der FF Edt-Winkling und Karin Langmayr von der FF Edt-Klaus aus. Als sie als Teil eines gemischten Teams an einem Feuerwehr-Bewerb teilgenommen haben, hat sie ein Bewerter auf die Idee gebracht und ermutigt, doch eine Damen-Bewerbsgruppe auf die Beine zu stellen, nicht zuletzt aufgrund ihrer guten Leistungen. Das ließen sich die Vollblut-Feuerwehr-Frauen nicht zweimal sagen. Es wurden Feuerwehr-Kolleginnen gesucht und gefunden. So ist mit Kerstin Arthofer (FF Pichl), Pia Bayer (FF Edt-Winkling), Anita Pernegger (FF Offenhausen), Lea Sapp (FF Edt-Winkling), Jasmin Zitzler (FF Fernreith), Tanja Strasser (FF Edt-Winkling) und Emma Barati (FF Edt-Winkling) die erste gemeindeübergreifende Damen-Bewerbsgruppe von Wels-Land entstanden.
Leidenschaftliche Feuerwehr-Frauen
Die Frauen sind seit Jahren Mitglied in ihren Feuerwehren und waren zum Teil schon in der Feuerwehr-Jugend aktiv, so wie die 16-jährige Pia, die 17-jährige Tanja oder die 16-jährige Emma. Andere, wie die 23-jährige Isabella und die 20-jährige Karin, sind Quereinsteigerinnen. Alle haben sie bereits Bewerbserfahrung. Was sie außerdem eint, ist ihre große Leidenschaft für die Feuerwehr.
Viel Training notwendig
Jetzt gilt es weiter fest zu trainieren, erfahrene Feuerwehr-Kollegen geben den Damen Tipps. Und es zeichnet sich schon ab, dass es die Damen ohne weiteres mit den Herren aufnehmen werden können. Einige von ihnen treten außerdem noch zusätzlich in einer gemischten Gruppe an. „Wir hoffen, dass sich nächstes Jahr mehrere Damen-Gruppen aus Wels-Land finden“, meinen die beiden Organisatorinnen des Teams voll motiviert.


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