Arbeiten von Hans Georg Liebl zum Thema Reformation
EFERDING. Das eine Horn sieht nicht was das andere tut. Beide Religionen, beide Hörner haben die gleiche Stoßrichtung, jedes fühlt für sich das richtige zu sein. Es glaubt alleine den Kampf für das Gute und gegen das Böse führen zu müssen. Das Schöne ist, dass Vereinsamung nicht sein kann, da das eine Horn mit dem anderen untrennbar im Glauben verbunden ist. So gibt es in tiefer, nicht immer erkennbarer Einheit Freude und Leid miteinander.

Anlässlich 500 Jahre Reformation findet eine ökumenische Ausstellung im Pfarrzentrum St. Hippolyt Eferding statt. Unter dem Titel „Harmonie der Welt oder das Gehörn des Stiers“ werden Arbeiten zum Thema Reformation von Hans Georg Liebl gezeigt. Die Vernissage ist am Freitag, 29. September, um 19.30 Uhr. Christine Haiden spricht die Eröffnungsworte, musikalisch begleitet Severin Jungwirth. Eintritt frei


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