Ökumenischer Gottesdienst: Ein Miteinander im Glauben
EFERDING. Im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen und heuer besonders auch im Gedenken an die Reformation feierten katholische und evangelische Christen einen gemeinsamen Gottesdienst in der Eferdinger Stadtpfarrkirche.

Viele Erneuerungsbewegungen in der Kirche hätten auch Spaltungen und Gegensätze zum Wort Jesu hervorgerufen, sagte Dechant Erich Weichselbaumer in der Einleitung. Die „Stolpersteine“ an den Stufen des Hochaltares symbolisieren die Verletzungen, Trennungen, die Lieblosigkeit, die Verfolgung, den Machtmissbrauch, den Hochmut, für die es um Vergebung zu bitten gelte.
Die Predigtgedanken von seinem evangelischen Mitbruder Pfarrer Johannes Hanek brachten große Hoffnung für die Zukunft. Es gebe eine bunte Landschaft von verschiedenen Konfessionen, eine „mit Gott versöhnte Verschiedenheit“. Jesus Christus ist sei das Zentrum, er eine uns. Aus einem Gegeneinander sei ein Nebeneinander, jetzt aber ein Miteinander geworden. Der Traum des Predigers: Die gemeinsame Eucharistiefeier beider Konfessionen – für diesen Traum gebe er die Hoffnung nicht auf.
Einstweilen gab es schon mal die „Vorstufe“: die gemeinsame Agape mit Brot und Wein im Pfarrzentrum und das Mahl für die Verantwortlichen und die Ehrengäste im Festsaal des Pfarrhofs.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom evangelischen und katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Rudolf Bugner. Michaela Deinhamer begleitete an der Orgel.


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